Endlosnacht,
der Mond erwacht,
im weißen Licht,
das Fenster bricht
und schlaflos spricht,
im Gedankenraum,
bleibt ohne Traum,
die Zeit in sich,
unendlich.
Gedichte, Gedanken, Texte
Endlosnacht,
der Mond erwacht,
im weißen Licht,
das Fenster bricht
und schlaflos spricht,
im Gedankenraum,
bleibt ohne Traum,
die Zeit in sich,
unendlich.
Wir sind Wanderer,
auf der Suche nach Heimat,
gekommen, um zu bleiben,
dort, wo das Herz ruht.
Wir, weltvergessen,
in den Armen der Liebe;
ein Stillstandmoment.
Weltvergessen,
hauchen Momente,
über unsere Herzen,
bis sie sich verlieren;
tagtraumtanzen.
Dämmerungsstille,
bettet Herzen,
goldgelb zur Ruhe,
bis die Nacht erwacht;
Traumfänger.
Himmel über uns,
so klein und doch so groß; wir –
Liebesgalaxie.
Himmel,
über uns,
das Leben verschwimmt,
in der nachtblauen Weite;
Sternenreise.
Die Fremde in uns,
sucht in anderen Liebe;
menschsein im Werden.
Ja, zu dir, bis sich dein Ja für einen anderen Menschen richtig anfühlt.
Hochzeitsgelübde,
das Korsett schnürt das Herz ab –
„Ja ich will“ – sie geht.
Nach der Beerdigung ihres Großvaters durchblättert Sybille das Familienalbum, das ihre Mutter angelegt hat.
Zwischen all den Fotos liegen Jahre und Momente voller Liebe, die laut flüstern, als wäre sie gestern erst gewesen. Sybilles Blick fällt auf ein Bild, das sie beide am Strand zeigt.
Er ist ein Muschelsammler gewesen. Sie erinnert sich daran, dass er ihr an diesem Tag eine Muschel schenkte und sagte: „Wenn du ganz ruhig bist und lauschst, hörst du, wie dich das Meer nach Hause ruft.“
Sie holt die Muschel aus der Tasche und hält sie an ihr Herz. „Du bist zu Hause“, flüstert sie.
Wir Himmelsstürmer;
zwei Menschen, die sich trafen
und lieben lernten.
Sommerfarben,
rauschende Meere,
unter wolkenlosem Himmel,
lassen unser Herz schlagen;
Türkisträume.
Blaugrün,
das Meer,
in deinen Augen,
mein Herz fühlt heimwärts;
Sehnsuchtsort.