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Winter 2

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Winter

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Neujahrglück

Schon wieder steht ein neues Jahr an. Zeit rennt und rennt, Leben kommt aus der Puste. Wer stehen bleibt verliert, so heißt es zumindest. Stop, haltet die Welt an, lasst uns aussteigen. Für eine Weile die Stille fühlen, bewegungslos verharren, am Boden liegen bleiben, bis wir begreifen, dass nicht Zeit unser größter Feind ist, sondern wir selbst. Unsere Gedankenstolpersteine, die uns immer wieder ein Bein stellen, auf dem Weg zu unseren Träumen.

In der Stille finden wir uns selbst. Die Sehnsucht, die nach mehr flüstert, wird laut und spürbar, setzt uns wieder in Bewegung. Die Füße kribbeln, die Beine zucken, wir stehen auf und gehen weiter. Wir selbst sind es, die Zeit sinnvoll macht. In jedem Moment Leben, das voll von Glück, Freude, Liebe, Schmerz und Trauer ist. Die nächsten 365 Tage sind ein Geschenk an uns. Was willst du dir selbst schenken? Welchen Träumen möchtest du entgegengehen? Welche Sehnsüchte sollen wieder lauter sprechen und dein Herz zum Schlagen bringen? Da ist so viel mehr, in dir, im Abenteuerland Leben und alles beginnt mit dir.


Vogel im Käfig

die Träume wollen fliegen

und Land entdecken.


Die bösen Geister

um Mitternacht vertreiben

Neujahrglück Leben.


Allen ein schönes und glückliches neues Jahr! Danke für euren Support und eure Beiträge.

Alles Liebe, Madeleine

Wie liebt man

Elsa erinnert sich an ihre Liebesschwüre unter dem Sternenhimmel.

Sie hielten ihre Hände, küssten sich und schworen einander, sich nie aus den Augen zu verlieren. Das ist zwei Jahre her.

Nach der Hochzeit kam der Alltag und der Himmel verdunkelte sich. Nach und nach verschwanden die Sterne, bis nur noch Dunkelheit übrig blieb. Trotz ihrer Schwüre hatten sie sich aus den Augen verloren. Elsa war plötzlich allein, ohne die Hand, die sie damals gehalten hatte. Heute begreift sie, was geschehen ist.

Liebe allein reicht nicht aus. Sie ist das warum, aber nicht das wie, das beide miteinander nicht finden konnten.

Billigwein

„Überleg dir schon mal, wo wir heute Abend Essen gehen, während ich mich fertig mache.“ „In Ordnung.“

Dreißig Minuten später kommt sie ins Wohnzimmer. Das Licht ist aus, alle Kerzen brennen. Auf dem Boden liegt eine Picknickdecke. Er steht mit einem Teller Käsebroten und einer Flasche Billigwein vor ihr.

„Weißt du noch, als wir frisch verliebt in unser Ein-Zimmer-Apartment gezogen sind und nichts hatten, außer Brot, Käse und Wein? Wir waren uns genug und total glücklich. Ich möchte mich mit dir zusammen daran erinnern. Na, was sagst du?“ „Ich sage ja. Zum Käsebrot, dem Billigwein und vor allem zu dir.“

Weihnachten

Anfang