Loslassen

Mir fällt es schwer Menschen, die mein Herz berührt haben, loszulassen. Wen ich einmal in mein Herz geschlossen habe, den lasse ich ungern gehen.

Doch im Laufe der Zeit habe ich ein paar Dinge über das „Loslassen“ verstanden:

Loslassen,

ist manchmal der einzige Weg, um sich nicht selbst zu verlieren,

heisst nicht, dass man den Menschen nicht mehr liebt. Man hat einfach gelernt, sich nicht mehr selbst zu verletzen und sich innerlich zu sagen: „Ich liebe dich. Aber mich, mich liebe ich einfach mehr.“

Freundschaften

Freundschaften sterben selten an den Worten, die man sich sagt; sondern an denen, die man sich nicht sagt.

Schön

Dein Gesicht ist so schön – immer wenn du lachst, vergisst was du gerade denkst und einfach den Moment genießt.

Ankommen

Alle wollen immer irgendwo ankommen: An einem Ort, bei einem Menschen, im Leben.

Ich denke, erst einmal sollte man mit sich selber klarzukommen; dann ergibt sich alles andere von selbst.

Schön

Es ist schön, wenn „Jemand“ oder „Etwas“ dein Herz berührt; auch wenn’s manchmal weh tut. So weißt du wenigstens, dass du eins hast.

Offener Brief

Ich bin für dich da, wenn du mich brauchst. Meine Zeit, das wertvollste was ich habe, schenke ich dir. Ich höre dir zu, ohne dich zu verurteilen oder zu bewerten. Du bist mir wichtig, denn ich mag und schätze dich so wie du bist. Ich nehme dich in den Arm und ich trockne deine Tränen, bis es dir wieder besser geht. Es mag dauern so lange es will, ich lasse dir alle Zeit der Welt. Ich verspreche, dass ich nicht von deiner Seite weichen werde. Du gibst das Tempo vor. Wir stehen erst wieder zusammen auf, wenn du bereit dazu bist.

Rückenwind

Es ist schade, dass der „Gegenwind“ des Lebens oder der von anderen oft dazu führt, dass wir uns selber in Frage stellen und auf das Negative konzentrieren.

Anstatt an uns oder am Leben zu zweifeln, sollten wir uns auf die schönen Momente konzentrieren. Das Leben zeigt uns immer wieder, wie schön es ist und wie wertvoll wir für andere sind. Wir müssen nur genauer hinsehen und diese Momente wahrnehmen.

Auf diese Weise können wir „Gegenwind“ als Bestandteil des Lebens betrachten, ohne uns von ihm aus der Bahn werfen zu lassen. Denn eins ist sicher: „Gegenwind“ gehört zum Leben dazu und der nächste „Rückenwind“ ist nur einen Moment von uns entfernt.

Krisen

„Krisen sind zum Wachsen da – nicht zum Verzweifeln“.

Vergessen und Erinnern

Ich habe es vergessen, dieses Gefühl: Wie es ist zu lieben UND zurück geliebt zu werden.

Ich weiss nicht mehr, wie es sich anfühlt: Fest umarmt zu werden und sich dabei so sicher zu fühlen, wie nirgendwo sonst.

Ich kann mich kaum noch daran erinnern, wie es sich anfühlt „zu zweit“ zu sein: Das Leben miteinander teilen, zusammen wachsen und ein „Wir“ werden, dass auch mal ein „Ich“ sein kann.

Ich kann es mir kaum noch vorstellen: Den Menschen zu treffen, mit dem ich mir an meiner Seite alles vorstellen kann.

Ich gebe die Hoffnung aber trotzdem nicht auf: Irgendwann den Menschen zu treffen, der sich mit mir zusammen an all dies erinnern möchte.

Frage

Es stellt sich nicht die Frage, warum du bist wie du bist; sondern, warum du damit nicht zufrieden bist.