Loslassen

Mir fällt es schwer Menschen, die mein Herz berührt haben, loszulassen. Wen ich einmal in mein Herz geschlossen habe, den lasse ich ungern gehen.

Doch im Laufe der Zeit habe ich ein paar Dinge über das „Loslassen“ verstanden:

Loslassen,

ist manchmal der einzige Weg, um sich nicht selbst zu verlieren,

heisst nicht, dass man den Menschen nicht mehr liebt. Man hat einfach gelernt, sich nicht mehr selbst zu verletzen und sich innerlich zu sagen: „Ich liebe dich. Aber mich, mich liebe ich einfach mehr.“

Veröffentlicht von Lene

Ich würde mich als emphatische und entspannte Person bezeichnen, die versucht, ihre Erlebnisse in Wort und Schrift darzustellen. Also alles was mein Herz in irgendeiner Art und Weise berührt, verarbeite ich schriftlich. Ich bin kein Meister der Poesie. Manches mag sich holprig anhören, aber so ist mein Schreibstil. Ich bin auch nicht festgelegt auf eine Art von Text, jedenfalls noch nicht. Ich probiere gerne mal aus, dass merkt man auch an meiner Website: Sie ist recht bunt. Ich denke gerne bunt, denn für mich ist es das Leben auch. Mich freut es einfach, wenn der ein oder andere etwas mit meinen Texten anfangen kann oder sich vielleicht sogar darin wiederfindet. Viel Spaß beim Lesen. Und danke für euren Abstecher in meine kleine, bunten Welt. Vielleicht bis bald. 🤗 Lene

2 Kommentare zu „Loslassen

  1. Die Gefühle, die sich nach einem Loslassen einstellen, sind die gleichen wie nach der Trennung durch Tod.
    Wir können loslassen, wenn wir die Situation so annehmen können, wie sie ist. Im Tod das Endgültige. Beim Verlassen-worden-sein, das Recht des Anderen, eigene Wege gehen zu dürfen. Bei der nicht erwiderten Liebe, die Aussichtslosigkeit.
     
    Die, die gehen mussten oder die, die nicht kommen wollten oder konnten, werden immer einen Platz in meinem Herzen haben. Der Respekt vor mir selbst und der Wille, mein Leben selbst, autonom zu bestimmen, gebietet, einen würdigen Abschied zu nehmen.
    Ich habe für diese Menschen eine kleine „Gedenkstätte“ im Herzen eingerichtet, um mich gelegentlich gedanklich, gefühlsmäßig dort hin zu stellen und mich des schönen Gemeinsamen – oder mich meiner einseitigen Hochgefühle – zu erinnern.
     
    Erst jetzt wird mir bewusst, dass mein liebster Trauer-Spruch zu jedem Loslassen passt:
    „Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.“ [Dietrich Bonhoeffer]
     
    Liebe Grüße, Bernd

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