Jedes Mal, wenn du jemand anderen bewusst verletzt, verletzt du auch dich selbst; du stumpfst nach einer gewissen Zeit ab und verlernst zu fühlen. Irgendwann wirst du vergessen, dass uns erst die Fähigkeit zu fühlen zum Menschen macht.
Heilende Erfahrungen
Komm, lass uns zusammen mutig sein und einfach lieben; es sind die heilenden Beziehungserfahrungen, die uns lernen lassen, dass Liebe bedingungslos glücklich machen kann. Es braucht „nur“ Mut dazu.
Du
Du, mit deinen meterhohen Mauern um dein Herz; lasse sie fallen, Liebe zu zu lassen bedeutet nicht immer nur Schmerz.
Du, der Wärme absorbiert, weil ihn Kälte umgibt; lasse dich wärmen, man ist nicht gleich schwach, nur weil man liebt.
Du, der mit Gefühlen spielt, aber selbst aus Angst wenig fühlt; lerne zu fühlen, du bist es sonst, der das „Spiel“ um die Liebe verliert.
Du, der nicht liebt, nicht einmal sich; lasse dein Herz endlich heilen, lerne zu lieben, vor allem auch dich.
Just
Just another year with some heartbreak and wasted tears – may it be the last one.
Home-Office oder Tage wie Robinson Crusoe
Ein weiterer Tag im Home-Office oder wie ich scherzhaft sage „Tage als Robinson Crusoe“ – nur eben auf meiner eigenen Insel.
Ich weiß, dass manche Home-Office zwecks Vereinbarkeit von Familie und Beruf toll finden. Durchaus verständlich – ich habe nur leider keine.
Für mich stellen die sozialen Kontakte auf meiner Arbeit die Wesentlichsten meiner 7-Tage Woche dar – ohne Partner oder Kinder. Als Single eben. Ich freue mich regelrecht auf diese Menschen. Auf ihre Berichte von ihren Wochenenden oder von ihren aktuellen Befindlichkeiten. Ich mag einfach den Trubel und Menschen um mich herum – als Pädagogentante geht es nun mal auch nicht ohne.
Nun habe ich mich im Home-Office auf Beschallung durch meinen Laptop in Form von Geräuschen bei ankommenden E-Mail Nachrichten eingestellt. Oder auf Zoom-Konferenzen. Eben auf alles, was die moderne Technik hergibt – Heute ist auch noch mein Diensthandy kaputt gegangen – noch mehr Stille; nur 6 Stunden Frontalbeschallung aus meinem Laptop in Form eines Onlineseminars. Wirklich gesprochen habe ich nicht; nur mit mir selbst. Aber das zählt irgendwie nicht.
Versteht mich bitte nicht falsch, ich bin dankbar, dass ich arbeiten kann. Auch für Zoom Konferenzen, die Kommunikation im Ansatz erlauben. Natürlich weiß auch, dass sich Home-Office für Familien mit (kranken) Kindern noch schwieriger durchführen lässt, als für mich.
Mir geht es nicht darum, mich selbst zu bemitleiden oder zu beklagen. Ich fühle mich nach solch einem Robinson Crusoe Tag einfach nur so ausgelaugt – ausgelaugter als nach einem 10-Stunden Präsenz Arbeitstag mit einem vollem Terminkalender- , weshalb ich mich frage: Warum fühle ich mich nach einem Home-Office Tag derart energielos und erschlagen, obwohl ich weniger Reize erhalte, als vorher?
Zunächst einmal ist es ein Unterschied, ob man es selbst wählt alleine zu arbeiten oder ob es einem aufgezwungen wird. Mein Arbeitsfeld erschwert produktives Arbeiten im Home-Office – ihr erinnert euch, Pädagogentante. Ich bin es einfach nicht gewohnt, „alleine“ zu arbeiten. Für mich ist es anstrengend auf diese Weise meiner Arbeit nachzugehen, da mir für meinen Job mein eigentliches „Handwerkszeug“ fehlt. Menschen eben.
Weiterhin bin ich ein kommunikativer Mensch. Arbeit ist für mich nicht nur Arbeit, sondern auch Austausch- und Kontaktmöglichkeit mit anderen. Mir fehlen auch diese wertvollen Minuten, in denen es nicht um die Arbeit geht; in denen eigene, sorgenvolle Gedanken keine Rolle spielen. Minuten der Belanglosigkeit, in denen man den Arbeitskollegen vom Wochenende erzählt oder mit ihnen Diskussionen um aktuelle Geschehnisse betreibt, die nicht nur ablenken, sondern darüber hinaus den eigenen Horizont erweitern.
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die fehlende Unbeschwertheit meiner für mich belanglosen Minuten und mein fehlendes Handwerkszeugnis meine Energie auffressen und mich wie Robinson Crusoe fühlen lassen. Der Unterschied ist, dass mein Schiff schneller kommt – und zwar Morgen schon.
Morgen bin ich wieder vor Ort. In meinem Büro. Ich freue mich darauf, Menschen zu sehen und mit ihnen zu sprechen. Ohne Frontalkamera. Mehr denn je schätze ich meinen Beruf und seine damit verbundenen Möglichkeiten des Kontaktes und Austauschs – belanglos oder nicht- , die sich mir bieten. Eins kann man aus dieser Krise lernen: Dankbarkeit zu empfinden; für die Dinge, die man bereits hat, ohne sie wirklich zu schätzen. Insofern bin ich nicht nur dankbar für meinen Job unter Normalbedingungen, sondern auch für diese neue Erfahrung.
Morgen werde ich erst einmal genügend Energie und Unbeschwertheit aufsaugen – denn am Mittwoch steht ein weiterer Tag auf der Robinson Crusoe Insel an. Durchhalten ist angesagt, bis das nächste „Schiff“ kommt.
Wünsche
Egal was war, was gewesen ist oder nicht; du wirst immer ein Mensch sein, der in meinem Herzen ist. Und ich wünsche mir für dich, dass du glücklich und zufrieden bist.
Gepäck
Es bringt nichts, davonzulaufen. Alles was dich „verfolgt“ nimmst du mit; es wird zusätzliches „Gepäck“. Je öfter du wegläufst, um so mehr nimmst du davon mit. Dein Gepäck wird immer schwerer; bis du nur noch auf der Stelle trittst, weil es viel zu schwer für dich geworden ist.
Spiegelbild
Dein Spiegelbild reflektiert oft nur dein inneres Bild; je zufriedener du mit dir bist, um so schöner strahlt es zurück.
Verdrängte Gefühle
Verdrängte Gefühle sind wie Monster aus deiner Kindheit, die du früher unter deinem Bett vermutet hast. Der Unterschied ist nur, dass sie sich nicht unter deinem Bett, sondern in deinem Kopf befinden. Schlafen lassen sie dich ebenfalls nicht.
Bild
Die Farben unseres Lebens reichen von einem tiefen schwarz, bis zu einem klaren weiß oder einem knalligen rot. Oft vermischen sich die Farben oder verlaufen ineinander, so dass sich ein „kunterbuntes“ Bild ergibt. Ein Bild unseres Lebens, mit allen seinen bunten Höhen und den dunklen Tiefen.
