Ich setze den Stift an, um neue Geschichten zu schreiben. Die Tinte ist noch ganz frisch; ein dunkles kraftvolles blau. Noch es sind nur erste Worte, ohne Zusammenhang; Ideen für ein erstes Kapitel. Weder kenne ich die genauen Inhalte dieser Geschichten noch die Personen, die in ihnen vorkommen werden. Doch ich hoffe, dass es gute„Neue Geschichten“ weiterlesen
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Keine Ahnung
So vieles habe ich zur Liebe geschrieben, meine Ansichten und Gedanken zu ihr; wie sie sich anfühlen könnte oder sollte – doch wenn ich ehrlich bin, habe ich eigentlich „gar“ keine Ahnung von der Liebe bzw. wenig Erfahrung mit ihr. Letztlich sind es nur wage Ideen, Hoffnungen und Wünsche, die ich von der Liebe habe„Keine Ahnung“ weiterlesen
Worte
Deine Worte sind laut, dennoch leer. Ich spüre keine Seele darin. Die „Schönheit“ in deinen Worte klingt, doch strahlt sie nicht. Deine Worte sind nicht echt, nicht du; sie erreichen mich auf diesem Wege nicht.
Mutig
Das Leben trägt mich; von Moment zu Moment. Mir wachsen Flügel, ich gleite mit dem Wind, dem Licht entgegen. Stürme bringen mich nicht ins wanken, ich bleibe mutig; steige empor, auch alleine – solange, bis ich „oben“, dort wo ich hin will, angelangt bin.
Erkannt
Dann haben wir uns „gesehen“; das Herz des anderen, seine Seele. Wir haben einander erkannt, ein Zuhause im Anderen gefunden. Danach waren nie wieder dieselben; auf eine gute Weise.
Chaostage
Eine meiner, wie ich finde, charmantesten Eigenschaften, ist meine Tollpatschigkeit, die immer dann auftritt, wenn in meinem Inneren Chaos herrscht. Ich habe mittlerweile begriffen, dass ich in diesen Zeiten mein inneres Chaos nach Außen trage. Ich habe die Theorie, dass ich dadurch meinen inneren Zustand auszugleichen versuche; sicher bin ich mir nicht. Feststeht, dass ich„Chaostage“ weiterlesen
Mein Herz
Könnte man in mein Herz sehen, würde man all die blauen Flecken und Narben entdecken; meistens kam ein neuer Fleck hinzu, wenn ich mich jemandem geöffnet habe. Mein Herz kann sich nicht mehr „schnell“ öffnen; es ist vorsichtig geworden, braucht Zeit, Vertrauen und Geduld. Oft hat mein Gegenüber weder etwas von dem einen noch von„Mein Herz“ weiterlesen
Warme Brise
Und dann, an den kalten Novembertagen, hoffe ich, dass du dich an mich erinnerst, mich noch einmal spürst. Ich bin die warme Brise, die dich umhüllt, die flüsternd mit Worten voll von Liebe an deinem Ohr vorbeizieht.
Einst
Die Rosen, einst rot, heute verblasst und ausgeblichen, die Sterne, vom Himmel geholt, liegen zerbrochen auf dem Boden, der Tag, früher von der Sonne erstrahlt, wurde zur lang anhaltenden Nacht, aus einem Wir wurde ein Du und Ich, ein Ich ohne dich, ein Du ohne mich.
(Er)leben
Im „Hier und Jetzt“ gibt es weder ein „war“ noch ein „wird“, nur ein „ist“; dieses „Ist“ gilt es vollumfänglich zu (er)leben und wahrzunehmen. Leben findet in Momenten der Gegenwart statt; all die „wars“ oder die „wirds“, sind Erinnerungen oder gedanklich konstruierte Vorstellungen, doch niemals das Leben selbst.
