Sei wild und frei, fliege, träume dabei. Sei dein eigener Held, der, der sich selbst gefällt. Sei deine Heimat, dein Haus, bleib‘ nicht innen, geh‘ heraus. Sei der, der sich selbst liebt, der an Liebe glaubt, sie anderen gibt.
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Freiheit
Freiheit, ich sitze im Café, draußen weht ein leichter Wind, Menschen, ziehen vorbei, fröhlich lachend schreit ein Kind. Freiheit, ich treffe Freunde, umarme und herze sie wenn ich es will, zusammen, bummeln und lachen, an einem sonnigen Tag im April. Freiheit, keine Maske tragen, in das Gesicht des anderen sehen, leben, Wege nicht allein, sondern„Freiheit“ weiterlesen
Weite
Ich blicke in die Weite; mein Herz betäubt, wankelmütig, voll von Schwermut, kommt zur Ruh‘. Es atmet ein, es atmet aus; die Weite, die Leichtigkeit, ergreift mein Herz – und es öffnet sich, mit jedem vollen Atemzug.
Gefühle
Taten, die aus Gefühlen wie Hass oder Wut geschehen, ändern selten „etwas“ zum Gutem; Liebe auch nicht immer, doch unser Herz ist zum lieben da – nicht um zu hassen oder wütend zu sein.
Ja
Es stimmt nicht, dass du, wenn du „alleine“ durch dein Leben gehst, keinen Menschen hast, zu dem du „Ja“ sagen kannst; dem du Liebe und Treue versprichst. Sag „Ja“ zu dir selbst, als Mensch, zu deiner Zukunft. Ein Leben will „gelebt“ werden; versprech dir selbst, dich immer zu lieben und dir selbst treu zu bleiben„Ja“ weiterlesen
Neuanfang
Ich setz meine Segel neu – Nord, Ost, Süd, West; lass mich vom Leben treiben – kein Plan steht fest. Ich fahre in die Richtung mit Sonnenaufgang; Wellen tragen mich sanft zu einem Neuanfang.
Versuch
Letztlich steht jede Schramme, jede Narbe in unserem Herzen für einen „Versuch“ zu lieben, geliebt zu werden. Unser Herz ist stark genug, Schrammen „abzubekommen“, für Narben hat es ausreichend Platz; sie heilen, verblassen mit der Zeit. Aber nur, wenn wir nie damit aufhören es zu versuchen; zu lieben, geliebt zu werden.
Perfekt – füreinander
Wir zwei, du und ich, nicht perfekt; viele Ecken, Kanten und Spleens – sind perfekt für den jeweils anderen, passen ineinander, sind füreinander bestimmt.
Flügel
Ich weiß, du schaffst es zurzeit nicht, alleine zu fliegen; deine Flügel sind gestutzt, dir fehlt die Kraft. Du kannst mit mir fliegen, ich leih‘ dir meine Flügel; wir fliegen zusammen, solange, bis du es wieder alleine kannst.
Besonders
Deine Seele, mit Kurven und Zacken; unterbrochenen Linien, hellen und schwarzen Punkten dazwischen; sie strahlt, so wie sie ist, weil du bist, wie du bist: Etwas Besonderes, in dem sich all deine Anteile mischen.
