Drabble: Innehalten

Nachtstille und Dunkelheit klappern, Eintönigkeit färbt Seelen grau. Zweifel haben sich in Herzen geschmuggelt, Träume rücken in weite Ferne, weil die Sehnsucht angstvoll schweigt.

Zwischen sollen und müssen, verschwimmt das Wollen, während Zeit undankbar voranschreitet. Wo ist das Leben hin? Eine Handvoll breit wird irgendwann zu Staub. Zwischen verblassten Erinnerungen bleibt nichts zum festhalten und nichts, was gewiss ist. Außer das irgendwann die Ewigkeit zum Sternenstaub ruft.

„Stop“, innehalten. Gedanken sind Regenwetter oder Sonnenlicht. Es bleibt genug Zeit, wenn Mut und Liebe Leben im Jetzt schreiben. Es sind diese Momente, die alles sind. Augenblicke, die kein irgendwann im später brauchen.

Veröffentlicht von Lene

Ich würde mich als emphatische und entspannte Person bezeichnen, die versucht, ihre Erlebnisse in Wort und Schrift darzustellen. Also alles was mein Herz in irgendeiner Art und Weise berührt, verarbeite ich schriftlich. Ich bin kein Meister der Poesie. Manches mag sich holprig anhören, aber so ist mein Schreibstil. Ich bin auch nicht festgelegt auf eine Art von Text, jedenfalls noch nicht. Ich probiere gerne mal aus, dass merkt man auch an meiner Website: Sie ist recht bunt. Ich denke gerne bunt, denn für mich ist es das Leben auch. Mich freut es einfach, wenn der ein oder andere etwas mit meinen Texten anfangen kann oder sich vielleicht sogar darin wiederfindet. Viel Spaß beim Lesen. Und danke für euren Abstecher in meine kleine, bunten Welt. Vielleicht bis bald. 🤗 Lene

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