Ich lauschte deinem Atem, wie er sanft, fast zart, ein und aus dahinglitt; ein rauschendes Meer voll Ruhe. Jeder berauschte Atemzug von dir, ging in mir über, breitete sich in meinem Inneren aus; die Ruhe, die zarte Sanftheit, ergriff mich – zunächst vorsichtig zögerlich, dann vollkommen ganz, bis ich selbst dem Schlaf entglitt.
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Neu Mischen
Ich habe all meine bunten Farben „an dir“ aufgebraucht; mein gelb für dein grau, mein rot für dein schwarz. Nun bin ich selbst „nur“ noch grau und schwarz und du, du bist es immer noch. Ich habe dir kein gelb mehr zu geben und auch kein rot; selbst wenn, du absorbierst die Farben nur und„Neu Mischen“ weiterlesen
Stehen bleiben
Ich bleibe stehen; zum allerersten Mal in meinem Leben. Alles ruht in mir. Dort wo ich jetzt bin, war ich noch nicht. Es fühlt sich gut an. Ich atme tief ein, erst dann wieder aus. Was kommen soll, wird kommen – die Gedanken um das Morgen lasse dort wo sie hingehören; im Morgen. Stattdessen gehe„Stehen bleiben“ weiterlesen
