Tauwetter in unseren Herzen brachte Eis zum Schmelzen. Wasser durchfloss verborgene Tiefen in uns, spülte über Riffe hinweg, bahnte sich mit all seiner Kraft einen Weg zu unseren Seelen, erweckte Vergessenes zum Leben; unseren Mut zu lieben, über all unsere Verletzungen hinweg.
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Vergänglichkeit
Nachtflug, in Erinnerung, Spuren, die berühren, weil sie Liebe erzählen; vergänglichkeitsschön.
Eden
Jenseits der Liebe, nachtbedeckt die Herzen still; Abschied von Eden.
Mondscheinlicht
Spurenlesen
Spurenlesen, wo ist die Liebe hin? Du und ich, vom Winde verweht, kalte Nachtluft für mein Herz, ich hebe die Arme, lass mich tragen; wer fällt, weiß wie nah er den Sternen gewesen ist.
Vergissmeinnicht
Vergissmeinnicht, ein Abschiedswort, schlägt dein Herz am andren Ort, längst gegangen, vor langer Zeit, haucht das Wir leis‘ Einsamkeit, bevor es spricht, im letzten Blick, du schaust nach vorn und ich zurück.
Lorbeerkranz
Der Lorbeerkranz welkt, keine Sieger in Kriegen, verliert die Liebe.
Stille
Raum der Stille, Seelenumarmung, Zeit für Mutwille, Liebesbegegnung.
Blau
Elfchen zum Elften. Blau, die Meere, in deinen Augen. Ich lass mich treiben, sehnsuchtsvoll.
Daheim
Trägst mein Herz fort, an einen Ort, im endlosem Sein, fühl‘ ich daheim, weil du Liebe bist und mein Denken vergisst.
