Kälte, zieht übers Land und in mein Herz; Altes flüstert, wird genannt, weckt den letzten Schmerz. Ich leg’ mich schlafen, möcht’ loslassen und aufräumen; ruhn, in meinem Hafen, um von neu zu träumen.
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Nichts tun
Dein Herz schlägt im selben Takt, zeigt sich mir – vollkommen nackt. Wir brauchen nicht sprechen, es gibt nichts zu tun, außer im Sein, des andren zu ruhn.
Blind
Ich wär’ so gern ein Luftballon, federleicht, flog ich davon; eingehüllt im warmen Wind, trägt mich Liebe – vollkommen, blind.
Atemluft
Dein Name, geschrieben in Atemluft, verblasst, wie einst unser Liebesduft; wir waren, für eine gewisse Zeit; es bleibt mein Herz, das um dich weint.
Herzen
Wenn Herzen sich verlieren, singen Seelen ihre Lieder; lassen sich auf Liebe nieder, um einander zu berührn.
Beständigkeit
Tage fliegen, Jahre ziehen – es zerrinnt die Zeit; den Moment erleben, und Liebe geben, gibt uns Beständigkeit.
Irgendwoher
Es stand ein Mann, am weitem Meer, und hörte ein Lied, von irgendwoher. Er erinnerte sich, es schmerzte ihn sehr, lieblich der Klang, das Herz traurig schwer. Dann blitzte am Grund, ein weißes Licht, er fühlte sie singen und sah ihr Gesicht. Es war ihm bekannt, seins war es nicht, sie war seine Liebe und„Irgendwoher“ weiterlesen
Schwindelig
Mein Herz trinkt sich schwindelig, an deinem Gefühl für mich; jedes Molekül fühlt‘s in sich, wir sind Liebe – du und ich.
Laub
Wie Laub vom Baum, fällt mein Traum, in rot und gelb – er ruft Tod, dann wird er welk.
Vergessen
Scheinbar still ruht das Vergessen, doch die Wehmut, die brennt – denn Schmerz schreit wie besessen, bis das Herz seinen Namen nennt.
