Meine Meere, einst belebt und blau, faulen dahin, verfärben sich grau. Kinder von mir, sterben, verschwinden, euer Streben nach Macht, lässt euch erblinden. Und es ächzt, schmerzt mich beim drehen, euch hasserfüllt, in Kriegen zu sehen. Euer Wir verliert sich, Leben schwindet dahin und ich frage euch: „Wo ist all eure Liebe hin?“
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Lass uns
Lass uns Liebe sprechen, Mauern brechen, schwindelig küssen, weil wir wollen, ohne müssen. Lass uns Liebe fühlen, Wunden kühlen, Seelen streicheln, weil wir glauben und nicht zweifeln.
Zu ihm
Vögel am Himmel – in Gedanken fliegt sie mit; nach Hause. Zu ihm.
Balladen
Endlos spielt Stille Balladen, in deinen Armen; Zeit ohne Raum verschwimmt, im Wir, dass von Liebe singt.
Zuhaus‘
Leer unser Haus, hab‘ meine Heimat verloren, dein Herz hat sich abgewandt. Ich, eine weiße Wand, Stille bohrt in meinen Ohren, schreit nach Zuhaus‘.
Auf Wiedersehen
Sie sagte ihm auf Wiedersehen, doch hoffte auf Hallo von ihm; er blieb still, nichts rührte ihn, sie nahm ihr Herz, um zu gehen.
Dein Bunt
Du hast mein Schwarz absorbiert, deine Liebe hat reflektiert. Ich wurde grau und dann hell, durch dein Bunt in Pastell.
Wir
Es gab ein Ich das traf ein Dich, wurde ein Wir, malte weißes Papier, in kunterbunt an, wurde ein Dann und unser Wir begann, schwarz, ganz zerrissen, sein Ich zu vermissen, weshalb es ging, dort, wo alles anfing.
Sehnsucht
Sehnsucht buchstabiert deinen Namen und Kopf malt dein Gesicht; auch wenn Tage Erinnerungen nahmen, vergisst mein Herz dich nicht.
Duett
Und die Stille wird zum Sonett, singt die Liebe mit dir im Duett.
