Regen auf der Haut, Altes schält sich, das Herz klopft, zum Tanz der Tropfen, gehen Seelen Schritte, im Boden weich, auf neuer Spur, bereit zum Wachsen. Tropfen singen, an Fenstern klingen, graue Lieder, vom Herbstwindlaub, der Sommer raubt, wann blüht Flieder?
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Flügelrauschen
Flügelrauschen, im Herzen, Aufbruch Richtung Süden, die Suche nach mehr, Fernweh.
Dazwischen
Gestern und Morgen, dazwischen liegt das Leben, im Moment – Wir sind.
Wasser
Mutter des Lebens, Prana der Erdengeburt; alles war Wasser. Wasser schlägt Wellen, mein Herz ruht bei dir – Liebe – Fels in der Brandung. Füße im Wasser, ausatmen im Augenblick, ein Moment Leben.
Maskerade
Maskerade, lächelt trügerisch, aus verschwommenen Spiegelbildern, erblicken Antworten die Frage: „Werbinich?“
Wort Strand
Spaziergang am Strand, Zeit wird zum luftleerem Raum, im Wellenrauschen. Einen strandtaglang dann rauschten Wellen über Buchstaben im Sand. Zu neuen Ufern, Füße im Sand, Kopf im Himmel, ankommen im Jetzt.
Gute Nacht
Gute Nacht sagst du, dann küsst du mich, ich mach die Augen zu, verabschiede dich, der Mond scheint still, zu dem was ich will, bis der Tag anbricht mein Herz zerbricht, weil nichts übrig bleibt, von unserem Stück Unendlichkeit.
Schaukelwind
Im Schaukelwind, wieder Kind, gedankenblind, das Herz gewinnt – Fliegen, dorthin, wo die Träume sind.
Leben
Leben, einmalige Poesie, schreibt seine Verse, in uns allen immerzu; menschsein.
Elfchen: Rosa
Rosa, die Wolken, in deinen Armen, schreibt die Liebe Poesie – Wir. Schlafend, auf Grün, mit rosa Tupfern, das Herz schlägt Sanftmut; Seelenträume.
