Instagram, Wort Spiegel. Spiegelpoesie, ein altes Foto von uns, am Weihnachtsabend – rot zu vergilbt, dann schwarzweiß, zur Erinnerung.
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Juniverse
Die letzten Juniverse, bevor der Juli anklopft. Flanieren, im Moment, Gedanken verlieren sich, das Herz will erzählen; Schönheitdesseins. Zappenduster, Seelen irren, im eigenen Gefängnis, zwischen Angst und Sorgen; Depression. Schabernack treiben, kitzelt das innere Kind, lachend, glücklich, frei.
Großstadtlyrik
Großstadtlyrik – Herzen hungern gierig, in grauem Beton mit stillem Telefon, und Schimmerlicht, während Fernsehen spricht – Seelentaubheit, Verse voller Einsamkeit.
Juniverse
Juniverse Huckepack tragen, über Stock und Stein – Liebe – bahnt sich ihren Weg.
Dunkel
Juniverse: Blütenumduftet
Blütenumduftet, Regen ist zum Wachsen da, bis der Sommer blüht. Blütenumduftet, wiegen Gräser, zwischen den Sonnenstrahlen, tanzt das Leben fröhlich, sommerverliebt.
Antlitz
Juniverse, Antlitz Antlitz gleich, Linien weich, mit Funkeln darin, Augensterne, in denen ich bin, geborgen Liebe, ganz ich selbst, schlägt mein Herz, das du hältst.
Nachtflug
Nachtflug Nachtflug, maskierter Herzen, ins ersehnte Königreich, splitterfasernackt thronen die Körper, seelenkalt. Der Nachtflug beginnt, kleiner werdende Häuser, das Herz weitet sich, unterwegs zu den Sternen, schlägt Fernweh nach mehr. Nachtflug, im Dunkeln, zu vergessenen Melodien, tanzen die Gedanken umher; lautestille.
Splitterfasernackt
Augenstern – Seelen ufern, im Blickkontakt, splitterfasernackt.
Befreit
Gedanken zum Wort befreit. Gedankenfenster, weit geöffnet, lassen Liebe hinein, die unsere Herzen befreit; Heilung. Ein Vogel befreit, vom Gedankengefängnis, fliegt in neuem Kleid, in die weite Welt hinaus – die Liebe trägt ihn.
