Wolken

Wolkenwattenherz,

trägt mich ins Himmelblaue;

freie Sicht auf uns.

Gedanken zur Datingwelt

Ein Herz im Laufrad,

wo ist Paris geblieben?

Die Antwort bleibt still.

Zwischen links und rechts verirren sich Herzen, auf ihrer Suche nach Liebe. Oberflächlichkeiten sprechen, während Tiefgründigkeit still schweigt. Kein Ankommen im „offen sein für alles“ oder „ich weiß es nicht“. Der Anker wird ausgeworfen und bleibt in vermeintlichen Seelengefährten stecken, die weiterziehen, sobald für sie die Illusion des perfekten Bildes zerbricht. Geister, die wir riefen, werden still, ziehen weiter ohne Abschied zu nehmen. Wir bleiben fragend zurück; mit Herzen, die suchen, nach ihrem perfekten Glück.

Heimatlos

Nur die Liebe zu uns selbst lässt uns Wurzeln finden, die uns durch das Leben tragen.

Eros

heimatlos

in Seelengestalten

Herzen nasskalten

an ihren Fragen

nach Wurzeln die tragen.

Thema Verletzlichkeit

Verletzlichkeit ist die Stärke, zu dem zu stehen, was uns glücklich macht. Es bedeutet, Bedürfnisse zu äußern, die einem wichtig sind. Selbst, wenn dies Ablehnung zur Folge hat, spricht man ein Ja zu sich selbst aus anstatt in Beziehungen zu verharren, die einen nicht glücklich machen.

Vertrauter Feind, umklammerst mein Herz, erzählst mir Geschichten von der Liebe, die ich nur allzu gerne glauben will.

Küss mich gute Nacht kalter Prinz, ich schlaf neben dir ein, träum den Dornröschenschlaf im vergifteten Paradies.

Unsere Nacht fühlt 100 Jahre, die Illusion steht still, bis ich auflebe, selbst wach geküsst, weil mein Herz sich wieder frei fühlt. All meine Wunden bluten und mein Schmerz spricht in seiner Verletzlichkeit, von dem, was ich wirklich will. Ich lass dich ziehen, meinen märchenerzählenden Prinzen auf getarnten Schimmel. Die Illusion verhallt, kein Echo bleibt zurück. Mein Herz ist bereit, sein wahres Märchen zu schreiben.

Die Verletzlichkeit,

spricht in offenen Herzen,

ein Ja zur Liebe.

Schoß

Kein Ort und kein Mensch wird ein zu Hause für uns sein, wenn wir nicht selbst eins für uns sind.

Im Schoß der Liebe,

schaukelt die Sanftmut das Herz;

die Seele kommt an.

Liebesgedichte

Schönen Valentinstag, ob allein oder gemeinsam. Liebe ist immer. Genau Jetzt. Genau Hier. In dir. In uns. In allem was ist.

Liebesgedichte,

flüstern bittersüß,

vom einzig Alleranfangskuss,

der Herzen schlagen lässt;

Valentinsträume.

Anker

Zwischen den Meeren,

liegt deine Ruheinsel;

Selbstliebeanker.

Sommersturmherzen

Sommersturmherzen,

die Liebe wirbelt in uns,

all die Angst verweht.

Elfchen: Grün

Hoffnung

trägt grün.

Die Flagge weht,

wenn Herzen sie hissen;

Friedensbeginn.

Drabble: Mondschein-See

Jessika stand am Ufer, Mondscheinlicht spiegelte sich auf der Oberfläche des Sees. In einer Vollmondnacht hatte sie hier ihr Ja zu Thomas ausgesprochen.

„Schau wie unendlich weit der See ist“, sagte er damals zu ihr. Er erinnert mich an das Leben, an endlosen Raum, der voller Möglichkeiten ist.“ „Lass uns ein Stück Unendlichkeit gemeinsam einfangen“, erwiderte sie. Dann küssten sie sich.

Jessika blickte auf das Foto von Thomas, bevor sie es ins Wasser warf. Der Krebs war stärker als ihr Stück Unendlichkeit gewesen. Doch der Moment, indem sie beide endlos gewesen sind, blieb bei ihr. Bis sie Thomas wiedersehen würde.