Seifenblasentanz –
das Leben auf der Erde,
in seinen Formen,
schimmert die Vergänglichkeit,
von Gottesfunken.
Gedichte, Gedanken, Texte
Seifenblasentanz –
das Leben auf der Erde,
in seinen Formen,
schimmert die Vergänglichkeit,
von Gottesfunken.

Blütenumduftet,
Regen ist zum Wachsen da,
bis der Sommer blüht.
Blütenumduftet,
wiegen Gräser,
zwischen den Sonnenstrahlen,
tanzt das Leben fröhlich,
sommerverliebt.
Mutterseelenallein,
Vater unser,
unter freiem Gotteshimmel,
dort, wo alles begann –
Sternenreise.
Menschen,
an Bahnhöfen,
Ankommen und Abfahren,
zwischen Gedränge und Getöse,
mutterseelenallein.
Gedankenspielplatz –
der Satz „Ich bin gut genug“,
schaukelt geborgen,
unser Herz, das Liebe formt,
zum Mutschloss bauen.
Autos, Luxus, Frauen – eine Errungenschaft jagt die nächste. Thomas liebt es, dass Menschen den roten Teppich für ihn ausrollen, sobald er den Raum betritt. Die Bewunderung anderer braucht er, wie die Luft zum atmen. Sie macht ihn besonders, liebenswert. Doch in letzter Zeit bleibt der Rauschzustand aus.
Thomas steht mit beiden Beinen fest auf dem Boden und betrachtet sich im Spiegel, bekleidet in einem seiner teuren Anzüge. Alles wankt in ihm. Zum allerersten Mal fühlt er sich in seinem Körper fremd. Er verspürt das Bedürfnis, sich anzusehen. Ohne Maskenkostüm. Er lockert den Schlips, bereit zu erkennen, wer er wirklich ist.
Über den Dächern,
erwacht Morgen sonnengelb,
zum Vogelgesang,
wird der Tag geboren und
Leben schlägt in uns.
Leichtigkeit,
des Seins;
der Moment schreibt
unter blühenden Orangenhainen Liebesgedichte –
Leben.
Reste
vom Orange,
ein letzter Sonnenuntergang,
du gehst, ich bleibe –
nachtdunkel.
Juniverse, Antlitz
Antlitz gleich,
Linien weich,
mit Funkeln darin,
Augensterne, in denen ich bin,
geborgen Liebe, ganz ich selbst,
schlägt mein Herz, das du hältst.
Nachtflug
Nachtflug,
maskierter Herzen,
ins ersehnte Königreich,
splitterfasernackt thronen die Körper,
seelenkalt.
Der Nachtflug beginnt,
kleiner werdende Häuser,
das Herz weitet sich,
unterwegs zu den Sternen,
schlägt Fernweh nach mehr.
Nachtflug,
im Dunkeln,
zu vergessenen Melodien,
tanzen die Gedanken umher;
lautestille.