Sommer geht,
Wind der weht,
für Blättertanz,
zum golden Glanz,
Oktober klopft an,
zum Herbstanfang.
Gedichte, Gedanken, Texte
Sommer geht,
Wind der weht,
für Blättertanz,
zum golden Glanz,
Oktober klopft an,
zum Herbstanfang.
Küsse,
von dir,
seufzen leise Adieu,
Liebe straft mich lügen;
Vergißmeinnicht.
Weite des Lebens,
Blick zum Himmel gerichtet,
Freiheit liegt in dir.
Wolkenballaden,
am blauen Himmel zeigt sich,
Endlichkeit des Seins.
Weiter Raum in dir,
Liebe raunt in der Stille,
Gedankenpause.
Geschichten
rauschen sehnsuchtsvoll,
in bunten Bäumen,
bis zum letzten Tanz;
Sommererinnerungen.
Göttlich,
der Funke,
in uns allen,
durch die Liebe entzündet-
duichwir.
Sybille sitzt am Meer und beobachtet den Wellengang. Ein kleiner Teil vom großen Ganzen, der sich auf und ab bewegt, bis er sich in der Tiefe verliert. Die letzten Sonnenstrahlen glitzern am Horizont; wie Sterne, die vom Himmel gefallen sind, um an die Ewigkeit zu erinnern. Sie holt Luft und sieht, wie ihr Atemnebel in der aufkommenden Kälte verdampft. Möwen erobern den Abendraum und fliegen kreisend umher.
Melancholie macht sich in Sybille breit. In dieser Momentaufnahme endlichen Seins verliert sich ihre Zeit. Dann verspürt sie ihre Sehnsucht, die in ihr flüstert: „Leuchten, bis ich verglühe. Leben, mit allem was ist.“
Herbstwind,
zieht auf,
der Regen fällt,
sanft auf die Erde;
Sommerschlaf.
Irgendwo
im Nirgendwo
und wir dazwischen.
In uns totes Land;
kalterkrieg.