Wurzeln

Es fängt mit einem kleinen Samen an. Ein verborgener Gedanke, der tief in uns flüstert: „Ich bin gut genug.“ Mit der Zeit wird unsere Eingebung lauter und der Samen beginnt zu sprießen. Erste zarte Blätter strecken sich der Sonne entgegen, sie wachsen und wollen erblühen.

Jahreszeiten ändern sich, Stürme ziehen auf und Regen stürzt herab. Bereits gewachsene Blätter fallen ab, Knospen, kurz vorm Aufbrechen, ziehen sich wieder zurück. Alles ruht, außer unsere Gedankenwurzeln. Sie bleiben bestehen, wachsen noch tiefer in unsere Erde und breiten sich aus

Es kommt der Frühling. Wir werden blühen. In voller Pracht. Die Liebe findet uns.

Wind und Leben

Mit dem Leben leben anstatt dagegen.


Bäume biegen sich,

zum Lied des Windes – bereit,

für Veränderung.


Wind rauscht in Bäumen,

zur Melodie des Lebens –

stetiger Wandel.

Diebisch

Diebisch stiehlt die Zeit,

Leben huscht an uns vorbei –

wer ist die Elster?

Liebe

Himmel auf Erden,

Seelen treiben, wolkenlos,

in Liebeswellen.


Du Zeitdieb,

mit deinen Armen aus Gold,

in denen ich ruhe, wie im sanften Ozean, Wellen, die mich tragen – deine Liebe –

Tage werden zu Minuten, Sekunden, in denen mein Herz schlägt, lebt – Dunkel zu Hell –

alles ist mit dir, vor allem wir.

Kind sein

Kind sein: Unbeschwertheit, Leichtigkeit, Blödsinn machen, Tanzen, Singen, im Kreis drehen, bis einem schlecht wird, Schokoladenmund, Lachen – wir verlieren diese Fähigkeiten, wenn wir erwachsen werden. Unsere Verletzlichkeit wird zum Feind, der Blödsinn zum Irrsinn. Wir dürfen wieder neu laufen lernen, barfuß denken, die Perspektive ändern, staunen aus Kinderaugen und leben, als wäre es das erste Mal. In dem Moment, in dem wir glücklich sind.


Die Erdbeerbrause,

bitzelt auf der Zunge und

wird Kinderlachen.


Tänze,

zum Morgengrauen,

mit unseren Barfußgedanken,

auf grünen Wiesen laufen –

Taglichtruft.


Barfußgedanken,

zur Verletzlichkeit in uns,

öffnen das Herz weit.


Altes verweht für Hoffnungsmut


Dazwischen,

wird jetzt,

ein neues Jahr,

im frischen Morgenlicht erwacht –

Hoffnungsmut.


Altes Laub verweht,

Richtung Sonnenuntergang,

der Frühling flüstert.


Neujahr

Das neue Jahr steht kurz bevor. Zeit, sich zu überlegen, wie man es beginnen möchte. Anstatt die jährlichen, wiederkehrende Vorsätze wie „Ich möchte mehr Sport treiben“, oder „Ich möchte abnehmen“ zu verfolgen, könnten wir uns vornehmen, zu leben und uns selbst zu lieben. Leben in den Momenten, die ein Mosaik von uns sind. Wir setzen es zusammen, bis es das Bild ergibt, das wir sehen „wollen“. Lieben, weil Liebe der Anfang von Allem ist. Der Anfang von Licht in der Dunkelheit, der erste Schritt zu uns selbst und der Weg zu echter Verbindung mit uns selbst/den Menschen um uns herum. Guten Rutsch allen. Danke fürs Lesen, Liken und Kommentieren. Dafür, dass ihr mich immer noch lesen wollt. Ich wünsche euch Liebe, ganz viel davon. Und Mut, euch zu sehen wir ihr seid. Mit den Augen der Liebe. Macht euch sichtbar für das Leben und das Leben zeigt sich euch von einer anderen Seite. Eure Madeleine.


Alles ist Leben,

der Schmerz und die Dunkelheit,

der Wachstum zum Licht.


Augenblick,

Mosaik,

Fenster Leben,

Momente geben,

ein kleines Stück,

vom großen Glück.


Gespräche mit Gott,

Sätze, die wir uns sagen,

Himmel und Hölle – Pforte,

eine Wahl von uns.


Das gelobte Land,

liegt in uns, das wahre Selbst,

das nur lieben will.

Zwischen den Jahren

Zwischen den Jahren,

stille Zeit der Feenwünsche –

alles Gute kommt.


Rückschau,

nach vorne,

leben, um loszulassen,

das Alte, das flüstert –

Neujahrssicht.

Winter

Die Sonne erstrahlt,

erhellt das Winterlicht zur

kalten Jahreszeit.


Der Sonnenwinter,

wärmt die Bäume und Felder,

für den langen Schlaf.

Liebe

Herzöffnung,

der Sonnenaufgang,

für die Liebe,

das Geschenk des Lebens,

Dankbarkeit.


Der Seelenboden,

ist Liebe, die wir fühlen –

Essenz des Lebens.


Kreislauf des Werdens,

ein Auf und Ab, bis der Weg

uns nach Hause führt –

Liebe.