Vertrauen

Jeder kleiner Moment beinhaltet die Chance auf Glück, wenn wir uns vertrauensvoll vom Leben führen lassen.


Im Fluss des Lebens,

in Wellen treiben, Wind weht –

alles findet sich.


Im Moment bleiben,

Atem in uns, das Herz schlägt

und alles ist gut.

Nachtbedeckt


Stille, nachtbedeckt,

Ruhe atmet in Herzen –

Traumfänger Liebe.


Meer

Über den Meeren,

segelt die Freiheit -Sehnsucht-

das Leben wird laut.


Seelentau glitzert,

in deinen Augen, Meere,

die mich nach Hause tragen –

zur Liebe im Wir.


Meeresluft atmet,

in die Tiefe der Seele;

das Leben in uns.

Moment

Sanfter Elfenhauch,

der Atem eines Lebens,

zum Sternenhimmel.


Himmelsmeere,

drehen Welten,

in zeitloser Ewigkeit,

bist du der Moment

Leben.

Spiegel

Der Spiegel wirkt fleckig. Angela reinigt ihn und blickt hinein. „Alles schön sauber, nur mein Spiegelbild bleibt fleckig. Die Nase zu groß, der Mund zu schmal, das Kinn zu dick.“ Sie wischt erneut über den Spiegel, doch alles was sie sieht, ist ihr unperfektes Spiegelbild. Den Tränen nahe reibt sie wie von Sinnen mit einem Tuch über die Fläche, bis ihre Kraft nachlässt. Mehrere Minuten verharrt Angela in Stille, bis sie zu fühlen beginnt; ihre Erschöpfung und die Enge ihres Perfektionismus-Korsetts. Sie verspürt den Drang ihre Ketten zu sprengen, in die Weite zu atmen und blickt erneut in den Spiegel.

Das fleckige Bild setzt sich neu zusammen. Angela kann in ihm kleine Schönheiten entdecken; die Farbe ihrer Augen, die vollen Augenbrauen, die Grübchen am Kinn. Sie atmet tief ein und aus. Es ist wie es ist, ihr unperfektes perfektes Spiegelbild. Zufriedenheit kommt in ihr auf, der Kampf ist vorbei. Zumindest für einen kleinen Moment. „So fühlt sich Frieden an; ein Moment, in dem man liebt.“


Die Augen öffnen,

für die Schönheit des Lebens,

dein Spiegelbildblick.

Sein

Der Ozeanblick,

auf Vergänglichkeit des Seins,

in Ebbe und Flut.


Ein Tropfen Leben,

im Ozean allen Seins –

und wir dazwischen.


Einatmen –

Ich bin,

ein Kind Gottes,

das Leben empfangen darf.

Liebesstille.

Leichtigkeit und Träume

Der Kopf zieht uns mit seinen Gedanken in die Tiefe, unter Wasser fällt atmen schwer. Auftauchen, Luft holen, das Herz schlägt im Hier&Jetzt, fern von allem was war und sein wird. Mutig voran, Richtung Träume, auch wenn die Tiefe lockt, weil Gedanken flüstern. Immer wieder.

Ohne Träume, die uns auftauchen lassen, sind wir verloren.


Weltenentdecker –

Kinderaugen leuchten trotz

aufgeschlagener Knie

läuft der Mut weiter.


Kopf,

voller Gedanken,

Träume in Herzen,

verpackt – sie schlagen nicht;

stillstandtod.


Und Gedankenleicht,

schlagen Herzen – Atemtakt –

Das Leben leben.


Federleicht,

die Zeit verstreicht,

in Herzen schlagen,

die träumen wagen.

Träume

Aus den Gedanken,

in das Leben – Jetzt und Hier –

mach Platz für Träume.


Der Gedankenkopf,

verpasst die Herzmomente,

die Leben schlagen.

Gedanken


Tiefe Gewässer,

wir tauchen ein und finden,

ein Stück von uns selbst.


Kälte, winterhart –

immergrün erblüht für uns,

im Seelengarten.


Seelengebet

Die Nacht kehrt ein,

zum Mondlichtschein,

ein Nachtigalllied,

das Herzen wiegt,

zum Träumen bereit,

jenseits von Zeit,

der Schlaf uns fängt,

weil nichts mehr denkt,

nur Atem, der trägt

zum Seelengebet.