Ein „Ich liebe dich“ wird nicht bedeutungsvoller, wenn es wiederholt belanglos ausgesprochen wird.
Vor allem, wenn es unabhängig von der Person und dem eigenen Herzen geschieht.
Gedichte, Gedanken, Texte
Ein „Ich liebe dich“ wird nicht bedeutungsvoller, wenn es wiederholt belanglos ausgesprochen wird.
Vor allem, wenn es unabhängig von der Person und dem eigenen Herzen geschieht.
Ich bin gerne ab und an melancholisch. Manchmal liebe ich es sogar. Weltschmerz zu empfinden oder nachdenklich gestimmt zu sein, verbinde ich nicht mit depressiver Verstimmung. Es ist für mich eine Fasson, das Leben mit all seinen Facetten wahrzunehmen; Melancholie ist bitter-süß – wie das Leben selbst.
Stille, die dich von außen umhüllt,
zeigt dir, wie die Seele wahrhaft fühlt.
Lass‘ es zu, horche nach bei dir,
nutz‘ die Chance, im Jetzt und Hier.
Meine Vergangenheit ist ein Teil von mir. Ich bin nicht sie. Sie ist ein Auszug meiner Geschichten; es kommen neue hinzu. Alle meine Geschichten gehören zu mir. Das bin ich.
Sein „Hallo“ war der Beginn von etwas, von dem beide damals noch nichts wussten. Sie trafen sich einfach so, per Zufall. Nichts war geplant oder inszeniert. Es war echt, sie beide. In dem Moment, als sie sich beide trafen, stand die Zeit einen Moment für sie still – trotz der Hektik und dem Lärm um sie herum. Sie sahen nur sich, sonst niemanden. Als sie sich an sahen, bemerkten sie welch großes Glück sie hatten. In einer Welt, voll von Oberflächlichkeit, hatten sie beide etwas echtes gefunden. Sich. Und als sie dies begriffen, wurde aus einem ersten, zaghaften „Hallo“ der Moment, der ihre Geschichte schrieb.
Sie fragte ihn: „Sag mir, was wünschst du dir von mir?“ Er sagte zu ihr: „Lass mich dich lieben, frei und ohne Angst. Ich kann dir nicht versprechen, dass ich dich nie verletzen werde – mit Worten, die ich unbedacht ausspreche aus blinder Wut. Oder mit Taten, die ich hinterher bereue. Ich kann dir auch nicht garantieren, dass wir niemals an uns zweifeln werden. Schlimmstenfalls scheitern wir, dann aber zusammen!“
Sie schwieg und er sprach weiter zu ihr.
„Ich sage dir aber Folgendes zu: Ich liebe dich jetzt und ich möchte bleiben, um mit dir ein Wir zu werden. Also bitte, habe keine Angst vor etwas, was wir noch nicht wissen können. Lass uns herausfinden, ob es für ein Leben reicht. Zusammen. Also, was sagst du dazu?“
Sie blickte ihn an und antwortete schlicht mit „Ja“.
Lachen und Weinen – beides ist wichtig für unsere Seele; zu lachen nährt die Seele, zu weinen reinigt sie.
Vieles kann man sich selber beibringen. Das Fahrradfahren zum Beispiel. Oder das Schwimmen. Aber die Fähigkeit „lieben zu können“, erlernst du nur mit Hilfe anderer Menschen. Im besten Falle zeigen dir deine Eltern wie man liebt. Später lernst du es im Umgang mit Freunden oder engen Bezugspersonen. Und mit ganz viel Glück triffst du irgendwann den einen Menschen, der mit dir zusammen erlernen möchte, was Liebe wirklich bedeutet.
Habe den Mut, dich so zu zeigen wie du bist. Es ist viel zu anstrengend, „Etwas“ sein zu wollen, was du nicht bist.
Es bereichert das Leben, Menschen um uns zu haben, die an uns glauben und uns lieben, wie wir sind. Vor allem an den Tagen, an denen wir es selbst nicht schaffen.