Zwei Menschen stehen auf einem Gleis und warten auf den Zug. Schuldbewusst nimmt er sie in die Arme, küsst sie und sagt: „Wir sehen uns wieder.“ Sie nickt und schluckt die Tränen herunter. Sie fühlt, dass dies ein Abschied für immer ist. Der Zug fährt ab. Sie sieht ihm nach, bis er vollkommen verschwunden ist.„Drabble: Gleis“ weiterlesen
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Wanderer
Wir sind Wanderer, auf der Suche nach Heimat, gekommen, um zu bleiben, dort, wo das Herz ruht.
Fremde
Die Fremde in uns, sucht in anderen Liebe; menschsein im Werden.
Gelübde
Ja, zu dir, bis sich dein Ja für einen anderen Menschen richtig anfühlt. Hochzeitsgelübde, das Korsett schnürt das Herz ab – „Ja ich will“ – sie geht.
Vergänglichkeit
Im Flug der Zeit legt sich unsere Haut in Falten und Haare verfärben sich zu Grau. Dazwischen liegen Momente, die Geschichten erzählen. Über Glück und Trauer, Verlust oder Schmerz, in Lach- und Sorgenfalten oder Krähenfüßen. Die Schönheit von Vergänglichkeit allen irdischen Lebens, das an Farbe verliert, bis es irgendwann vollkommen erlischt – Spiegelreflexionen vom Werden„Vergänglichkeit“ weiterlesen
Flügelrauschen
Flügelrauschen, im Herzen, Aufbruch Richtung Süden, die Suche nach mehr, Fernweh.
Dazwischen
Gestern und Morgen, dazwischen liegt das Leben, im Moment – Wir sind.
Wind
Wind rauscht in Bäumen, Blätter fallen zu Boden, Atem des Lebens, erzählt seine Geschichten, vom Wandel der Zeit. Sonne, nach Regenschauern, getragen vom Wind, alles kommt und geht; Veränderung. Windflüstern, Leben erzählt, wer wir waren, bis Atem uns verlässt – Vergänglichkeit.
Schaukelwind
Im Schaukelwind, wieder Kind, gedankenblind, das Herz gewinnt – Fliegen, dorthin, wo die Träume sind.
Leben
Leben, einmalige Poesie, schreibt seine Verse, in uns allen immerzu; menschsein.
