Schlagwort-Archive:Leben
Am Ende
300 Worte: An das war war
Umhang, anbeten, verhuscht. Isabelle betrat Bühne. Der Umhang ihres Kostüms raschelte mit ihren Schritten. Sie blickte in leere Zuschauerränge, die im Licht trübe schimmerten. Das Publikum war gegangen. Am Ende einer erfolgreichen Karriere als Theaterschauspielerin erinnerte sie sich an ihr eigenes Stück. Nach ihrem Abitur besuchte Isabelle eine Schauspielschule. Sie arbeitete hart an sich, besuchte„300 Worte: An das war war“ weiterlesen
Drabble: Cola
Sabine trommelt nervös auf ihrem Tisch. Eine Cola, die sie bestellt hat, sprudelt vor sich hin. Sie schaut auf die Uhr. Fast Drei. Gleich kommt Paul, ihr Blind Date. Ihre Hände schwitzen. Sie trinkt einen Schluck aus ihrem Glas, um sich zu beruhigen. Währenddessen erblickt sie Paul, ihr Herz schlägt. Er winkt aus der Ferne„Drabble: Cola“ weiterlesen
Wege
Wege zu uns Selbst – Licht fällt in Schattenwelten, der Vergangenheit – wir sind Leben im Heute. Gedankenpause, der Weg nach Hause, im Atem wiegen, zum Seelenfrieden, der in uns schlägt, wenn Liebe sät. Das Universum, mit Sternen, die leuchten – wir; Kommen und gehen.
Moment
Ein tanzendes Herz, spürt die Musik des Moments, versunken in sich. Wir stehen am Meer, erblicken die Weite – Hier – Hand in Hand, ameisenklein, macht uns Liebe groß. Herzen, die tanzen, Musik spielt lautlos, in Momenten, die leben – taktderhingabe.
Frühlingsduft
Die Kälte erweicht, in der Februarsonne, es riecht nach Frühling. Erstes Sonnenlicht, begrüßt vom Vogelgesang, der Tag wird Frühling.
Vertrauen
Jeder kleiner Moment beinhaltet die Chance auf Glück, wenn wir uns vertrauensvoll vom Leben führen lassen. Im Fluss des Lebens, in Wellen treiben, Wind weht – alles findet sich. Im Moment bleiben, Atem in uns, das Herz schlägt und alles ist gut.
Meer
Über den Meeren, segelt die Freiheit -Sehnsucht- das Leben wird laut. Seelentau glitzert, in deinen Augen, Meere, die mich nach Hause tragen – zur Liebe im Wir. Meeresluft atmet, in die Tiefe der Seele; das Leben in uns.
Spiegel
Der Spiegel wirkt fleckig. Angela reinigt ihn und blickt hinein. „Alles schön sauber, nur mein Spiegelbild bleibt fleckig. Die Nase zu groß, der Mund zu schmal, das Kinn zu dick.“ Sie wischt erneut über den Spiegel, doch alles was sie sieht, ist ihr unperfektes Spiegelbild. Den Tränen nahe reibt sie wie von Sinnen mit einem„Spiegel“ weiterlesen
