Meeresmelancholie,
Blick in die Ferne,
Wellen reiten, Richtung Unendlichkeit,
ameisenklein,
am Ort allen Seins,
Teil vom Anfang ohne Ende,
in diesem Moment, der alles ist,
atmet,
in mir, in dir, in uns allen;
Leben.
Gedichte, Gedanken, Texte
Meeresmelancholie,
Blick in die Ferne,
Wellen reiten, Richtung Unendlichkeit,
ameisenklein,
am Ort allen Seins,
Teil vom Anfang ohne Ende,
in diesem Moment, der alles ist,
atmet,
in mir, in dir, in uns allen;
Leben.
Ein stiller Liedgesang,
vom Seelenrauschen,
wenn Herzen lauschen,
ertönt der Liebe klang.
Sie steht an der Reling und blickt auf das Meer, das schimmernd vor ihr liegt. Der Wind, der durch ihr Haar streift, lässt sie Freiheit spüren. Fernab ihres Heimatdorfes, auf dem Weg in ihr neues Leben, weitet sich ihr Herz. Ihre Zukunft beginnt jetzt. Sie schließt die Augen und genießt ihr Kopfkino.
Keine hochgeklappten Bürgersteige, die nachtgraue Eintönigkeit in ihr auslösen, kein monotones rödeln in einem Bürojob, der durch stumpfe Routinen ihr Seelenklopfen abtötet. Sie will mehr, die Welt sehen; Herzflimmern fühlen, bis zum letzten Atemzug.
Kreischende Möwen holen sie zurück. Sie blickt zum Himmel, hebt die Arme und fliegt.
Nebeldunst,
steigt auf,
kriecht in Herzen,
die erkaltet Seelenwärme suchen;
sternenhimmelblick.
Seelennackter Tanz,
im stillen Raum von Herzen,
schlägt die Liebe laut.
Vergessene Welt,
bis Liebe uns umarmte,
uns nach Hause rief.
Begrenzte Zeit,
Leben schreibt,
unseren Anfang,
von Geburt an,
der beginnt,
im einzigartig Seelenkind,
das lieben will und muss,
bis zum allerletzten Atemkuss.
Zwischen zwei Herzen,
träumt Nachtfrieden;
stille Poesie, die in Versen schlägt.
Rot,
die Liebe
oder der Herzschmerz,
doch das Herz schlägt;
fühlenheißtleben.
Mitternacht,
ein Gedanke, der lacht,
Hämisch und laut,
im Text so vertraut,
alles was war,
wird wieder klar,
hat sich verirrt,
im Morgen, der wird,
während vergisst,
das Gute was ist.