Himmel über uns,
so klein und doch so groß; wir –
Liebesgalaxie.
Himmel,
über uns,
das Leben verschwimmt,
in der nachtblauen Weite;
Sternenreise.
Gedichte, Gedanken, Texte
Himmel über uns,
so klein und doch so groß; wir –
Liebesgalaxie.
Himmel,
über uns,
das Leben verschwimmt,
in der nachtblauen Weite;
Sternenreise.
Die Fremde in uns,
sucht in anderen Liebe;
menschsein im Werden.
Ja, zu dir, bis sich dein Ja für einen anderen Menschen richtig anfühlt.
Hochzeitsgelübde,
das Korsett schnürt das Herz ab –
„Ja ich will“ – sie geht.
Nach der Beerdigung ihres Großvaters durchblättert Sybille das Familienalbum, das ihre Mutter angelegt hat.
Zwischen all den Fotos liegen Jahre und Momente voller Liebe, die laut flüstern, als wäre sie gestern erst gewesen. Sybilles Blick fällt auf ein Bild, das sie beide am Strand zeigt.
Er ist ein Muschelsammler gewesen. Sie erinnert sich daran, dass er ihr an diesem Tag eine Muschel schenkte und sagte: „Wenn du ganz ruhig bist und lauschst, hörst du, wie dich das Meer nach Hause ruft.“
Sie holt die Muschel aus der Tasche und hält sie an ihr Herz. „Du bist zu Hause“, flüstert sie.
Wir Himmelsstürmer;
zwei Menschen, die sich trafen
und lieben lernten.
Sommerfarben,
rauschende Meere,
unter wolkenlosem Himmel,
lassen unser Herz schlagen;
Türkisträume.
Blaugrün,
das Meer,
in deinen Augen,
mein Herz fühlt heimwärts;
Sehnsuchtsort.
Die Himmelstränen,
lassen uns Flügel wachsen –
über den Wolkenbruch zum
Regenbogenland.
Die große Liebe träumt jenseits leerer Lippenbekenntnisse von großen Taten, die Drachen bezwingen und flügelschwingende Dämonen vertreiben. Im nackten Gewand flüstert sie in Seelen, bevor sie in Herzen fällt, um zu sehen, was ist. Unter den Masken und Kostümen, die vermeintlich schützen, doch eigentlich verstecken, was die Liebe wirklich will – wachsen und heilen.
Es schmerzt, beim Wachsen, es brennt beim Heilen, in all den alten Wunden, die sich schließen, weil sie lernen, was es heißt, zu lieben. Das Dunkle, das Helle, alles wird gespiegelt, damit das alte Spiegelbild reißt, wieder ein Ganzes wird und wir erkennen, was wir sind: Liebe.
Die Segel setzen,
den Wind einfangen, Südost,
Königreich Liebe.
Suchen ohne Finden,
Fragen ohne Antworten –
Leben ohne Glück.
Endstation Sehnsucht,
das ewig suchende Herz,
das nicht finden will.