Himmelstränen

Die Himmelstränen,

lassen uns Flügel wachsen –

über den Wolkenbruch zum

Regenbogenland.

Liebe

Die große Liebe träumt jenseits leerer Lippenbekenntnisse von großen Taten, die Drachen bezwingen und flügelschwingende Dämonen vertreiben. Im nackten Gewand flüstert sie in Seelen, bevor sie in Herzen fällt, um zu sehen, was ist. Unter den Masken und Kostümen, die vermeintlich schützen, doch eigentlich verstecken, was die Liebe wirklich will – wachsen und heilen.

Es schmerzt, beim Wachsen, es brennt beim Heilen, in all den alten Wunden, die sich schließen, weil sie lernen, was es heißt, zu lieben. Das Dunkle, das Helle, alles wird gespiegelt, damit das alte Spiegelbild reißt, wieder ein Ganzes wird und wir erkennen, was wir sind: Liebe.

Südost

Die Segel setzen,

den Wind einfangen, Südost,

Königreich Liebe.

Endstation

Suchen ohne Finden,

Fragen ohne Antworten –

Leben ohne Glück.


Endstation Sehnsucht,

das ewig suchende Herz,

das nicht finden will.

Sonnenkuss

Sonnenkuss,

über Felder,

im goldenen Licht,

haucht Sommer auf Wiedersehen;

Herbstwind.

Kirschblüten

Kirschblütenträume,

über Aufbruch und Schönheit,

bis die Vergänglichkeit haucht;

Leben und sterben.

Regen

Regen

auf der Haut,

Altes schält sich,

das Herz klopft, zum Tanz der Tropfen,

gehen Seelen Schritte,

im Boden weich,

auf neuer Spur,

bereit zum Wachsen.

Tropfen singen,

an Fenstern klingen,

graue Lieder,

vom Herbstwindlaub,

der Sommer raubt,

wann blüht Flieder?

Vergänglichkeit

Im Flug der Zeit legt sich unsere Haut in Falten und Haare verfärben sich zu Grau. Dazwischen liegen Momente, die Geschichten erzählen. Über Glück und Trauer, Verlust oder Schmerz, in Lach- und Sorgenfalten oder Krähenfüßen. Die Schönheit von Vergänglichkeit allen irdischen Lebens, das an Farbe verliert, bis es irgendwann vollkommen erlischt –

Spiegelreflexionen vom Werden und Vergehen, doch inmitten alldem hat die Liebe uns gekannt. In flüchtigen Augenblicken, die uns zeichnen, wachsen lassen, die wir im Herz tragen, bis sie mit uns begraben werden. Kommen und Gehen –

dazwischen, Raum für Leben, wenn wir dazu bereit sind, die Schönheit von Vergänglichkeit anzuerkennen.

Flügelrauschen

Flügelrauschen,

im Herzen,

Aufbruch Richtung Süden,

die Suche nach mehr,

Fernweh.

Dazwischen

Gestern und Morgen,

dazwischen liegt das Leben,

im Moment – Wir sind.