Herbst

Herbstregen verwischt,

Sommerspuren im Winde

weht Laub von Gestern – Wandel

und Vergänglichkeit.


Herbstruf –

farbige Blätter,

fallen in Stille,

hauchen ihre Schönheit aus;

Vergänglichkeit.

Glas

Ein Blick von dir,

das Glas zerbricht,

auf der anderen Seite vom Spiegel bin ich Alice im Wunderland,

alles steht Kopf, weil mein Herz gewinnt,

wachsen, heilen, lieben,

Reise durch mein Inneres,

bis ich erwache – Zuhause, in deinen Armen.

Tiefseetauchen

Tiefseetauchen,

durch Dunkelriffe,

ins Blaue hinein –

die Liebe findet uns;

auftauchen.


Wir tiefseetauchen,

im anderen, lieben uns

zur Oberfläche.

Barlicht

Barlicht, schummrig,

leere Cocktailgläser und volle Aschenbecher,

zwischen all den Menschen,

sucht die Liebe für immer

und bleibt für eine Zigarettenlänge,

am nächsten Morgen.

Großstadtlichter

Großstadtlichter,

Einsamsdichter,

Sehnsuchtsblick,

vom großen Glück,

nach einer Welt,

die sicher hält,

bis es dunkel ist,

das Herz vergisst,

der Tag anbricht,

im kalten Licht.

Einmalig

Alles ist einmalig. Unser Leben, unsere Wünsche, unsere Träume.


Griff zu den Sternen,

Leben, das geboren wird,

einmaliges Sein.

Kunst

Fallenlassen,

im anderen,

spiegel im wir

und dennoch ich bleiben;

kunstdesliebens.

Gefühle

Gefühle, ganz nackt,

verletzlich lieben wir so,

wie Gott uns einst schuf.

Nacht

Nachtmelodien,

über Dächer,

Gedankeneinbrecher,

zwei Herzen fliehen,

in Zweisamkeit,

in Arme weich,

zum Träumereich,

jenseits von Zeit.

Hafen

Loslassen

und festhalten,

in deinen Armen,

liegt Hafen für mich –

Liebe.