Endlich

Ein Stück Endlichkeit –

Leben, in den Gezeiten,

von Ebbe und Flut.


Lass uns endlos sein,

in dem Moment, der flüstert –

Sekundenschlagglück.

Weite

Weite liegt ins uns:

In Träumen, die unsere Sehnsüchte flüstern,

in Begegnungen, die uns verändern, weil wir durch Spiegelung im anderen erkennen, wer wir sind,

in der Liebe zu uns selbst, die uns mutig werden lässt, damit wir Möglichkeiten im Ozean Leben wahrnehmen und ergreifen können.

Wir sind weit, das Leben ist weit. Alles liegt in uns.


Traumtanzen,

im Schlaf,

zum Feen Märchenland,

schreibt das Herz Geschichten;

eswirdsein.


Die kleinen Wellen,

eines jeden werden eins –

Universumblick.


Ich bin,

Gottes Kind, geküsst,

vom Leben, das atmet,

in mir,

auf und ab,

wie Wellen,

in denen ich mich treiben lasse,

im Ozean, der mich umgibt und mich trägt,

in die weite Welt hinaus;

es gibt so vieles zu sehen, zu fühlen,

über dem Meer hinaus,

flüstert der Horizont nach mehr.

Winter

Im Winde flüstert,

der Frost des Winters zum Kuss,

über die Erde.


Der Herbst liegt im Sterben,

um Winter zu werden,

mit Laub, das vergeht

und Nacktheit, die steht,

an Bäumen, Wiesen, Seen,

kommt Leben zum stehen,

alles, zum schlafen bereit,

erwacht neu, zur Frühlingszeit.

Gedanken

Du, Ich, Wir –

fremdbekannt im Herzschlag,

spiegeln und erfahren,

wie Licht in dunkle Ecken fällt,

wenn wir fühlen;

Liebe.


Nackt,

das Kleid,

das wir tragen,

wenn wir verletzlich sind-

Herzschmuck.


Innere Räume,

vergessen und leer geräumt,

werden liebesbewohnt – wir

in Stille umhüllt.

Wiegenlied

Regen,

schlägt Fenster,

zum sanften Wellenrausch,

bettet Schlaf unser Herz –

Wiegenlied.

Mut

Das Leben ist eine Reise ins Ungewisse. Lasst uns aufbrechen, die Welt entdecken und mutig sein – Ronja’s Räubertöchter und -söhne. Nichts wartet auf uns, wir alle kommen früh genug nach Hause. Der erste Schritt auf den Weg zu uns selbst ist der schwerste, bis wir finden, was wir suchen; Lebensliebe und Dankbarkeit, für jeden Atemzug.


In deinen Händen,

liegt dir die Welt zu Füßen –

Mut, der erste Schritt.


Geburt –

Leben ruft,

auf Reisen gehen,

sich selbst kennenlernen – dann

Heimkehr.


1. Advent

Alle Jahre wieder, Adventssonntage, Vorweihnachtszeit, Weihnachten. Eigentlich eine besinnliche Zeit, wären da nicht der Stress und die Hektik, weil wir nicht im Moment ruhen, sondern nach dem nächsten Augenblick haschen, der uns glücklich machen soll.

Genießt den Tag, die Stunden, die Minuten, die Sekunden bei mildem Wetter zum 1. Advent. Alles Liebe, Madeleine.


Der Sonnenadvent,

streicht über das Land, flüstert,

Liebe sei mit euch.


In uns allen – Gott,

der die Welt erblühen lässt,

durch seine Schöpfung.


Wir jagen das Glück

und vergessen den Moment,

der uns glücklich macht.

Dezembergedanken

Dezember klopft an,

mit Plätzchenduft und Glühwein,

gegen die Kälte, Wärme,

die von innen kommt.


Die letzte Sonne,

streichelt die Blätter am Baum –

Abschiedskuss zum Schlaf.


Die Vögel singen,

Abschiedslied, Richtung Süden,

geht das Leben auf.

Funken

Es werde Licht:

„Alles beginnt mit einem Funken“,

wenn die Liebe in uns spricht, wächst das Herz himmelhoch, mit Flügeln des Selbstvertrauens zum Ikarus Flug ohne Übermut, getragen von Vertrauen,

hinauf zu den Sternen,

aus den Zwergenschuhen heraus.

Sterntaler

Wie gekommen, so gegangen,

dazwischen Tage, an denen wir sein dürfen –

Sterntalererfahrungen, öffne dein Herz,

Reichtum ist, zu leben,

bis es dunkel wird.