Wege

Wege zu uns Selbst –

Licht fällt in Schattenwelten,

der Vergangenheit – wir sind

Leben im Heute.


Gedankenpause,

der Weg nach Hause,

im Atem wiegen,

zum Seelenfrieden,

der in uns schlägt,

wenn Liebe sät.


Das Universum,

mit Sternen, die leuchten – wir;

Kommen und gehen.

Moment

Ein tanzendes Herz,

spürt die Musik des Moments,

versunken in sich.


Wir stehen am Meer,

erblicken die Weite – Hier –

Hand in Hand, ameisenklein,

macht uns Liebe groß.


Herzen,

die tanzen,

Musik spielt lautlos,

in Momenten, die leben –

taktderhingabe.

Frühlingsduft

Die Kälte erweicht,

in der Februarsonne,

es riecht nach Frühling.


Erstes Sonnenlicht,

begrüßt vom Vogelgesang,

der Tag wird Frühling.


Leerstellen und Liebe

Leerstellen,

dein Herzschlag,

wiegt mich sanft,

meine Seele atmet auf –

Liebesmoment.


Leerstellen,

in uns –

wir suchen Sinn

und finden ihn durch

Liebe.


Uferlos treiben,

deine Arme halten mich –

Du bist mein Festland.


Januarwinter

Abschied

der Eiskönigen,

die kalte Hand,

gibt die Erde frei –

Januarwinter.


Januarwinter,

verabschiedet sich – müde,

vom kalten Dunkel.

Vertrauen

Jeder kleiner Moment beinhaltet die Chance auf Glück, wenn wir uns vertrauensvoll vom Leben führen lassen.


Im Fluss des Lebens,

in Wellen treiben, Wind weht –

alles findet sich.


Im Moment bleiben,

Atem in uns, das Herz schlägt

und alles ist gut.

Nachtbedeckt


Stille, nachtbedeckt,

Ruhe atmet in Herzen –

Traumfänger Liebe.


Meer

Über den Meeren,

segelt die Freiheit -Sehnsucht-

das Leben wird laut.


Seelentau glitzert,

in deinen Augen, Meere,

die mich nach Hause tragen –

zur Liebe im Wir.


Meeresluft atmet,

in die Tiefe der Seele;

das Leben in uns.

Moment

Sanfter Elfenhauch,

der Atem eines Lebens,

zum Sternenhimmel.


Himmelsmeere,

drehen Welten,

in zeitloser Ewigkeit,

bist du der Moment

Leben.

Spiegel

Der Spiegel wirkt fleckig. Angela reinigt ihn und blickt hinein. „Alles schön sauber, nur mein Spiegelbild bleibt fleckig. Die Nase zu groß, der Mund zu schmal, das Kinn zu dick.“ Sie wischt erneut über den Spiegel, doch alles was sie sieht, ist ihr unperfektes Spiegelbild. Den Tränen nahe reibt sie wie von Sinnen mit einem Tuch über die Fläche, bis ihre Kraft nachlässt. Mehrere Minuten verharrt Angela in Stille, bis sie zu fühlen beginnt; ihre Erschöpfung und die Enge ihres Perfektionismus-Korsetts. Sie verspürt den Drang ihre Ketten zu sprengen, in die Weite zu atmen und blickt erneut in den Spiegel.

Das fleckige Bild setzt sich neu zusammen. Angela kann in ihm kleine Schönheiten entdecken; die Farbe ihrer Augen, die vollen Augenbrauen, die Grübchen am Kinn. Sie atmet tief ein und aus. Es ist wie es ist, ihr unperfektes perfektes Spiegelbild. Zufriedenheit kommt in ihr auf, der Kampf ist vorbei. Zumindest für einen kleinen Moment. „So fühlt sich Frieden an; ein Moment, in dem man liebt.“


Die Augen öffnen,

für die Schönheit des Lebens,

dein Spiegelbildblick.