Im Nachtgeflüster
wandeln Traumtänzerinnen
auf Himmelsleitern.
Leichtfüßig
der Atem,
der Herzen bewegt
und in Momenten tanzt;
außerderreihelebtleben.
Außer der Reihe
tanzen wir mit leichtem Herz –
der Moment Leben.
Gedichte, Gedanken, Texte
Im Nachtgeflüster
wandeln Traumtänzerinnen
auf Himmelsleitern.
Leichtfüßig
der Atem,
der Herzen bewegt
und in Momenten tanzt;
außerderreihelebtleben.
Außer der Reihe
tanzen wir mit leichtem Herz –
der Moment Leben.
Lebendig,
die Momente,
die wie Wellenrauschen,
Herzen ergreifen und uns
davontragen.
Die Sommersprossen,
lebendige Geschichten
von Sonnentagen.
Wir sind Heimat, im anderen –
deine Arme, mein Haus, das mich mich mit Wärme trägt,
unser Atem, der in einem Herzen schlägt,
voller Zuversicht, blicke ich durch deine Augen, auf das Leben,
Liebe – es kann ein Stück Himmel auf Erden geben.
Stark wie ein Baum,
verwurzelt im Gedanken
„Ich bin gut genug“,
trägt das Leben,
Äste,
die sich verzweigen und wachsen, Richtung Sonne,
um mit dem Wind zu schwingen, im Regen zu tanzen, bei Frost zu ruhen.
Der Baum steht, die Wurzel schlägt tief, in uns, in unseren Gedanken,
fester Erde – Sommer wie Winter.
Tafel, Wald, quälen
Auf der Tafel stand: „Hier ruht Elisabeth, an der Seite ihres geliebten Mannes Rudolf.“ Sie war stundenlang durch den Wald gelaufen, um zum Grab der beiden zu gelangen. Es war ein Zeugnis wahrer Liebe für sie.
Ihre Eltern waren gegen eine Heirat. Elisabeth war bereits versprochen. Doch sie riss mit Rudolf aus und nahm ihn zu Mann. Obwohl sie auf ihren Reichtum verzichtet hatte, war sie glücklich. Bis ans Ende ihrer Tage.
Sie war Zeuge eines Märchens, das es wirklich gab. Ohne quälende Drachen, Zauberer oder vergiftete Äpfel. Es waren bloß zwei Menschen, die an ihre Liebe geglaubt haben – bedingungslos.
Dose, nehmen, rosig
Die Aussicht auf Blumenfelder und hohe Bäume war rosig. Mareike lag auf einer Decke, inmitten von Grün, trank aus ihrer Dose und atmete. Eine Auszeit von ihren Verpflichtungen zu nehmen, war eine gute Idee gewesen. Sie las, sang und schrieb in täglichen Routinen. Zeit für andere Aktivitäten blieb wenig. Der Druck stieg. Fehler oder fehlende Verbesserung löste Frust in ihr aus. Mittlerweile war sie vollkommen blockiert. Das Papier blieb weiß und die Töne klangen schief. Hier in diesem Moment, in dem sie atmete, war sie einfach, ohne zu müssen. Ihr Herz schlug. Sie öffnete ihr Notizbuch und begann zu schreiben.
Es funkt, es sprüht,
bis es verglüht,
dieses Stück Leben,
durch Gott gegeben,
liegt in unserer Hand –
Wir sind weites Land.
Vorsichtig blickt,
bis es Liebe rückt,
ein Herz, mit neuem Mut,
schlägt zwischen Ebbe und Flut,
ins unbekannte Land,
fern wird bekannt,
Richtung Leben tragen,
Wellen, die schlagen.
Die kleinen Wunder,
fliegen, getragen vom Wind;
Pusteblumenwunsch.
In deinen Funken,
liegt Garten Eden Gottes
Schöpfung liegt in dir.
Ich lauf auf Wegen,
vor und zurück,
wo ist das Glück,
will ihm begegnen,
suche ein kleines Stück
mee(h)r im Inselleben.
Nur ein Gedanke waren wir,
bis zur lauen Frühlingsnacht,
im Kusse gab ich dir,
mein Herz, der Sommer lacht,
so fröhlich in uns, wilder Mai,
nackt bekleidet, unsere Herzen frei,
tanzen auf Wiesen, barfuß leicht,
während Liebe über Wangen streicht,
sanft und zart zum ewigen Kuss,
bis der Sommer gehen muss.
Liebesflüstern,
in Nächten,
die uns umhüllen –
kalt und dunkel wird
hellsanft.
Die Nacht flüstert schwer,
auf mein Herz – Gedankenmeer;
ich flieh‘ zu dir, zu deiner Brust,
folge deinem Atemkuss,
bis Schlaf mich fängt,
Ruhe schlägt und Träume schenkt.
Der erste Mai tanzt,
im Sonnenschein drehen sich,
die Stunden mit Glück.
Freude,
lacht laut,
an hellen Sonntagen
und die Herzen tragen,
glückaufderhaut.
Hörst du es flüstern,
aus Bäumen, von Feldern grünt
Frühling zum Sommer.