Der Spiegel wirkt fleckig. Angela reinigt ihn und blickt hinein. „Alles schön sauber, nur mein Spiegelbild bleibt fleckig. Die Nase zu groß, der Mund zu schmal, das Kinn zu dick.“ Sie wischt erneut über den Spiegel, doch alles was sie sieht, ist ihr unperfektes Spiegelbild. Den Tränen nahe reibt sie wie von Sinnen mit einem„Spiegel“ weiterlesen
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Sein
Der Ozeanblick, auf Vergänglichkeit des Seins, in Ebbe und Flut. Ein Tropfen Leben, im Ozean allen Seins – und wir dazwischen. Einatmen – Ich bin, ein Kind Gottes, das Leben empfangen darf. Liebesstille.
Leichtigkeit und Träume
Der Kopf zieht uns mit seinen Gedanken in die Tiefe, unter Wasser fällt atmen schwer. Auftauchen, Luft holen, das Herz schlägt im Hier&Jetzt, fern von allem was war und sein wird. Mutig voran, Richtung Träume, auch wenn die Tiefe lockt, weil Gedanken flüstern. Immer wieder. Ohne Träume, die uns auftauchen lassen, sind wir verloren. Weltenentdecker„Leichtigkeit und Träume“ weiterlesen
Träume
Aus den Gedanken, in das Leben – Jetzt und Hier – mach Platz für Träume. Der Gedankenkopf, verpasst die Herzmomente, die Leben schlagen.
Gedanken
Tiefe Gewässer, wir tauchen ein und finden, ein Stück von uns selbst. Kälte, winterhart – immergrün erblüht für uns, im Seelengarten.
Seelengebet
Die Nacht kehrt ein, zum Mondlichtschein, ein Nachtigalllied, das Herzen wiegt, zum Träumen bereit, jenseits von Zeit, der Schlaf uns fängt, weil nichts mehr denkt, nur Atem, der trägt zum Seelengebet.
Wurzeln
Es fängt mit einem kleinen Samen an. Ein verborgener Gedanke, der tief in uns flüstert: „Ich bin gut genug.“ Mit der Zeit wird unsere Eingebung lauter und der Samen beginnt zu sprießen. Erste zarte Blätter strecken sich der Sonne entgegen, sie wachsen und wollen erblühen. Jahreszeiten ändern sich, Stürme ziehen auf und Regen stürzt herab.„Wurzeln“ weiterlesen
Wind und Leben
Mit dem Leben leben anstatt dagegen. Bäume biegen sich, zum Lied des Windes – bereit, für Veränderung. Wind rauscht in Bäumen, zur Melodie des Lebens – stetiger Wandel.
Diebisch
Diebisch stiehlt die Zeit, Leben huscht an uns vorbei – wer ist die Elster?
Liebe
Himmel auf Erden, Seelen treiben, wolkenlos, in Liebeswellen. Du Zeitdieb, mit deinen Armen aus Gold, in denen ich ruhe, wie im sanften Ozean, Wellen, die mich tragen – deine Liebe – Tage werden zu Minuten, Sekunden, in denen mein Herz schlägt, lebt – Dunkel zu Hell – alles ist mit dir, vor allem wir.
