Schmetterling

Der Schmetterling Puk schlüpft aus seinem Kokon und klettert auf ein Blatt. Seine Flügel sind verklebt. Er kann sie nicht öffnen, um ins Leben zu fliegen. Noch nicht.

Puk bleibt geduldig. Die Sonne trocknet seine Flügel, seine Zeit wird kommen. Das spürt er. Als Raupe hat er satt gefressen, sich verpuppt und ist zum Schmetterling geworden. Er wird fliegen. Puk glaubt an sich und seine Fähigkeiten.

Voller Vertrauen ruht er in sich. Dann kommt der Moment. Seine Flügel sind trocken. Er flattert zaghaft, dann hebt er ab. Höher und höher. Schließlich fliegt Puk davon. Ins Leben, das vor ihm liegt.


Schmetterlingskinder

wir verpuppen

Raupe im Kokon

die Liebe entdeckt, fliegt

insleben.


Die kleinen Hände

das weite Leben vor uns

fasst das Herz Liebe.

Veröffentlicht von Lene

Ich würde mich als emphatische und entspannte Person bezeichnen, die versucht, ihre Erlebnisse in Wort und Schrift darzustellen. Also alles was mein Herz in irgendeiner Art und Weise berührt, verarbeite ich schriftlich. Ich bin kein Meister der Poesie. Manches mag sich holprig anhören, aber so ist mein Schreibstil. Ich bin auch nicht festgelegt auf eine Art von Text, jedenfalls noch nicht. Ich probiere gerne mal aus, dass merkt man auch an meiner Website: Sie ist recht bunt. Ich denke gerne bunt, denn für mich ist es das Leben auch. Mich freut es einfach, wenn der ein oder andere etwas mit meinen Texten anfangen kann oder sich vielleicht sogar darin wiederfindet. Viel Spaß beim Lesen. Und danke für euren Abstecher in meine kleine, bunten Welt. Vielleicht bis bald. 🤗 Lene