Was suchen wir?

Es ist nicht die Liebe, die kompliziert ist, sondern wir sind es.
Wir haben verlernt auf unser Herz und unser Bauchgefühl zu hören.
Stattdessen „zerdenken“ wir alles, bis unser Herz immer stiller wird.
Der Verstand gewinnt.

Wir haben verlernt Gefühle, die wir für andere haben, offen zu äußern. Stattdessen warten wir lieber ab und gehen keine Risiken mehr ein. Denn wir wissen, wie sehr uns die Liebe verletzen kann, wenn wir uns verletzlich zeigen.
Die Angst gewinnt.

Wir haben verlernt, der Liebe Zeit und Raum zu geben. Stattdessen suchen wir nach dem perfekten Menschen, der uns all das gibt, was wir brauchen, um glücklich zu sein. Und ist dem nicht der Fall, dann gehen wir. Wir vergessen, dass wir selbst für unser Glück verantwortlich sind und Liebe stetig wachsen muss, um dauerhaft bestehen zu können.
Die Oberflächlichkeit gewinnt.

Wenn wir aber immer nur auf unseren Verstand hören, aus Angst verletzt zu werden, keine Risiken mehr eingehen und uns mit schnellen Oberflächlichkeiten abgeben, dann brauchen wir uns nicht wundern, wenn unser Herz irgendwann verkümmert. Wir jagen einem konstruiertem Bild von Liebe hinterher und verpassen wohlmöglich etwas Echtes, aus dem etwas Großes hätte werden können.

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