Einzigartig und besonders

Wenn wir unser Selbst als einzigartig und liebenswert begreifen, akzeptieren wir, wer wir sind. Wir nehmen auch unsere Verletzlichkeit als ein Teil unseres Selbst an und entwickeln Vertrauen in unser Sein, weil wir in uns ruhen.

Ein Panzer, der unser wahres Ich vor Verletzungen schützt, wird unnötig; wir verstehen, dass unser Sein besonders ist, wir wunderbar sind, jede Facette und jedes Molekül von uns.

Mit diesem Wissen, haben wir keine Angst mehr, uns zu zeigen; wer wir sind und wie wir sind.

Veröffentlicht von Lene

Ich würde mich als emphatische und entspannte Person bezeichnen, die versucht, ihre Erlebnisse in Wort und Schrift darzustellen. Also alles was mein Herz in irgendeiner Art und Weise berührt, verarbeite ich schriftlich. Ich bin kein Meister der Poesie. Manches mag sich holprig anhören, aber so ist mein Schreibstil. Ich bin auch nicht festgelegt auf eine Art von Text, jedenfalls noch nicht. Ich probiere gerne mal aus, dass merkt man auch an meiner Website: Sie ist recht bunt. Ich denke gerne bunt, denn für mich ist es das Leben auch. Mich freut es einfach, wenn der ein oder andere etwas mit meinen Texten anfangen kann oder sich vielleicht sogar darin wiederfindet. Viel Spaß beim Lesen. Und danke für euren Abstecher in meine kleine, bunten Welt. Vielleicht bis bald. 🤗 Lene

16 Kommentare zu „Einzigartig und besonders

  1. Mir ist es nie gelungen, mir einen Panzer wachsen zu lassen. Manchmal habe ich mir das allerdings sehr gewünscht. Entsprechende Anlässe gibt es in meinem Leben bis heute, obwohl ich, auch durch viele Therapiestunden, gelernt habe mich selbst etwas mehr zu schätzen, mich anzunehmen. –
    Meine starke Sensibilität aber ist geblieben, die hat sich durch nichts und niemand weg therapieren lassen. Und so ist doch auch viel Verletzlichkeit geblieben und leider auch immer wieder Angst. – Aber ich weiß, dass das ein Teil eines Krankheitsbildes ist, das ich halt habe. –
    Gesunden Menschen mag das gelingen, was Du da oben geschrieben hast, und es ist jedem und jeder zu gönnen, zu wünschen, sich so zu sehen und frei von Verletzlichkeit leben zu können.
    Liebste Grüße, liebe Lene – ich bin jetzt mal für eine knappe Woche nicht online, aber sorge Dich bitte nicht – ich nehme nur eine Miniauszeit. 💗🤗🍂

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    1. Es freut mich von dir zu hören, lieber Sternenfluesterer.❣️🖤 Ich kann deine Auszeit gut nachvollziehen. Ab und an benötigt man sie, um wieder Luft zu bekommen.

      Deine Sensibilität ist ein Schatz! Du bist gut so wie du bist.
      Ich weiß selbst, wie schwer es ist und wieviel Arbeit es benötigt; dennoch weiß ich, dass ich auch immer wieder Angst haben werde. Aber das ist in Ordnung, solange ich mir darüber bewusst bin. 😊 Und auch meine Verletzlichkeit bzw
      meine Sensibilität wird niemals verschwinden; beides gehört zu mir. Doch ich habe meinen Frieden damit gemacht und versuche mich so anzunehmen und zu lieben, wie ich bin. Genau das wünsche ich dir. ❣️❣️🖤🌷😊

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  2. Liebe Lene,

    jeder Mensch ist individuell in seiner Art. Was nutzt es, uns zu akzeptieren, wie wir sind? Es bleibt uns doch gar nichts anderes übrig, als das zu tun! Ohne ein gewisses Selbstvertrauen käme hier niemand durchs Leben, aber Selbstliebe? Demnach sollte jeder noch so schlechte Mensch sich selbst lieben. (?)

    Es gibt Personen, deren Wahrnehmungs-, und Empfindungsfähigkeit überdurchschnittlich stark ausgeprägt sind. Das ist keine Krankheit, nur muss man deshalb anders auf andere Menschen und auf den Alltag reagieren. Irgendwann grenzt man sich ab, weil man nicht mehr verletzt werden will. Viele werden fettleibig, andere magersüchtig, wieder andere ziehen sich zurück.

    „Wir entwickeln Vertrauen in unser Sein, weil wir in uns ruhen“…was soll mir dieser Satz sagen? Eigentlich vertraut man sich doch immer. Nur wird man von anderen manchmal darauf hingewiesen, wenn etwas nicht gut ist. Dann entwickelt man sich weiter, ändert etwas oder der andere tut das. Wann ruht man in sich selber? Doch nur in einer Meditation, oder wie z. B. beim Malen oder Schreiben, im Rückzug von der Welt…in der Stille.

    Wann wird „ein Panzer“ nötig? Einen Schutz brauchen wir doch in erster Linie vor den Anfeindungen anderen Menschen. Das hat doch nichts mit der Tatsache zu tun, dass wir unser Leben als etwas Besonderes sehen. Jedes Leben auf der Welt sollten wir als ein Wunder sehen, auch das eigene. Jeder Mensch wird sich irgendwann fragen, warum er hier ist und was/wer uns geprägt hat. Muss ich etwas ändern oder nicht?!

    Zitat: „Mit diesem Wissen, habe ich keine Angst mehr, mich zu zeigen; wer ich bin und wie ich bin!“, dachte der Mörder, war überzeugt von seiner Tat, als er sich, zusammen mit anderen Menschen, in die Luft sprengte.

    Liebe Grüße, Gisela

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    1. Liebe Gisela
      Danke für deine wertvolle Gedanken zu meinem Beitrag.
      Hierzu:
      Es sollte einfach sein, sich selbst so zu akzeptieren, wie man ist. Ist es aber nicht für alle Menschen; leider. Ich kann das aus eigener Erfahrung sagen und kenne einige, bei denen dies genauso ist. Jeder sammelt unterschiedliche Erfahrungen.

      Für mich ist eine Akzeptanz seines Selbst ebenso wichtig, wie Selbstliebe. Vielleicht kommen wir ohne sie durchs Leben, ob es ein Gutes ist, bleibt fraglich für mich. Hierbei bewerte ich nicht mit gut, sondern beziehe mich auf die Lebensqualität als solche. Für mich ist Selbstliebe unabdingbar, um andere lieben zu können. Aber, das ist nur meine Ansicht.

      Symptomatik wie Essstörungen etc. sind für mich ein Ausdruck seelischer Verletzungen; davon kann ich ebenfalls ein Lied singen. Empfindsamkeit oder wie man sagt „Hochsensibilität“, ein Wesenszug, der neben genetischer Anlagen seinen Ursprung im Erlebten haben kann (nicht muss). Auch in diesem Fall geht es für mich um Akzeptanz und schätzen dieser Wesenszüge; Essstörungen sollten natürlich behandelt werden, am besten in ihrem Ursprung (wenn man dir Kraft dazu hat / bereit dazu ist).

      Ein Panzer schafft man sich selbst, wenn man genügend Verletzungen erlitten hat, so dass man sein Selbst als nicht mehr liebenswert empfindet (es gibt sicherlich weitere Gründe hierfür) und sich verschließt, um dieselben Erfahrungen (nicht gut genug zu sein etc.) nicht noch einmal erleben zu müssen. Aber auch dies ist nur ein Auszug aus meiner Gedankenwelt. 🙂

      Wenn wir uns nun akzeptieren und lieben, trotz aller Verletzungen oder Wesenzüge, können wir meiner Meinung nach sein wie wir sind, ohne Panzer. Wir erleben Verletzungen natürlich weiterhin, doch sie kränken uns nicht mehr unseren Selbstwert bzw. werfen uns derart aus der Bahn, dass das Leben grauer wird.

      Ich finde es wichtig, in uns zu ruhen, mit der Hektik des Lebens umzugehen. Meditation ist ein Mittel für mich; die Essenz davon, versuche ich in meinen Alltag zu transferieren. Mal klappt es, mal nicht. Und wenn es nicht klappt, nehme ich es bewusst wahr, ohne mich darüber zu ärgern. 🙂

      Ja, das stimmt, bei schlechten Menschen fragt man sich, wie es mit der Thematik Selbstliebe aussieht. Ich habe dazu keine Antwort, doch vielleicht muss ich das auch nicht. Vielen Dank für diesen Hinweis von dir und den Austausch zu meinen Gedanken. Liebe Grüße, Madeleine

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  3. Danke für Deine Antwort, liebe Madeleine. Es ist ein schwieriges Thema. Darüber könnte ich lange nachdenken. Würde ich mich nicht in irgendeiner Weise selbst lieben, wäre mir der Selbsterhalt egal. Das hat aber nichts mit „Liebe“ zu tun, wie ich sie verstehe. Wirkliche Selbstliebe verweigert doch geradezu eine Wesensveränderung oder Änderung einer krankhaften Neigung. Vielleich verstehst Du etwas darunter, was ich nicht verstehen kann. Ich freue mich, wenn Gott mich liebt. An mir selbst muss ich noch manche Arbeit leisten. Liebe Grüße, Gisela

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    1. Es gibt so viele Arten, Dinge und das Leben auf seine Weise zu sehen. Jede davon ist wertvoll für sich. Alleine der Austausch darüber ist wertvoll, in jeglicher Hinsicht. 😊
      Und Arbeit an mir muss ich auch leisten; das hört denke ich niemals auf. Liebe Grüße und schönen Abend

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